Ringen - Odenwälder ist für das Qualifikationsturnier nominiert Eisele sieht Chance für Olympia-Start

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jün/Bild: Kaiser
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Fürth. Im zweiten Anlauf will er seinen großen Traum endlich verwirklichen: Der Fürther Pascal Eisele (Foto) wurde vom Deutschen Ringerbund für das erste Qualifikationsturnier für die Olympiade 2021 in Tokio nominiert. Damit bekommt er seine zweite Chance, denn 2016 verpasste er die Teilnahme bei den Sommerspielen in Rio de Janeiro. Damals musste er ebenfalls in die Qualifikation, obwohl er in seiner Gewichtsklasse Europameister geworden war – und scheiterte unglücklich.

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Mit Platz zwei bei einem internationalen Turnier des ungarischen Ringerverbandes in Budapest empfahl sich der 28-Jährige – der seine sportliche Heimat immer noch beim SV Fahrenbach hat, obwohl er beim Bundesligisten SC Kleinostheim für ein weiteres Jahr verlängerte – für das Quali-Turnier im März.

In Budapest musste sich der Odenwälder erst im Finale dem amtierenden U 23-Weltmeister und Weltcup-Zweiten Levai aus Ungarn geschlagen geben. „Das ist ein Top-Ringer, einer der weltbesten in der Gewichtsklasse“, erklärt Eisele, dessen Saisonplanung vorerst ganz auf das Quali-Turnier ausgerichtet ist, das Mitte März ebenfalls in Budapest ausgetragen wird. jün/Bild: Kaiser