Fußball

Eintracht zum Derby in Mainz

Bei einem Sieg können die Frankfurter auf einem Champions-League-Platz überwintern

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dpa
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Mainz/Frankfurt. Auf das Niveau von Bayern München gehoben oder gar zum Herausforderer des Rekordmeisters ernannt zu werden, behagt Eintracht Frankfurt gar nicht. „Ich freue mich über diese Aussagen, aber es sind aktuell viele Mannschaften wie RB Leipzig, die richtig in Schwung sind“, sagte Eintracht-Trainer Oliver Glasner nach der Gala beim 4:2 (3:1) am Mittwochabend in der Fußball-Bundesliga gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Und mit Blick auf das 6:1 der Bayern gegen Werder Bremen am Tag zuvor fügte Glasner hinzu: „Auch nicht so schlecht.“

Fakt ist aber: Mit acht Siegen und 24 Punkten aus den letzten elf Spielen ist die Eintracht das aktuell formstärkste Team in der Bundesliga. Nun möchten die Frankfurter die englische Woche mit dem dritten Sieg abrunden und auf einem Champions-League-Platz überwintern. „Wir wollen die positiven Auftritte der letzten Wochen auf den Platz bringen, an unsere Leistungen anknüpfen und noch einen draufpacken“, sagte Oliver Glasner vor dem Derby am Sonntag (15.30 Uhr) beim FSV Mainz 05.

Glasner und sein Team werden die seit drei Spielen auf Punkte wartenden Mainzer aber nicht auf die leichte Schulter nehmen. „Wir haben großen Respekt vor Mainz. Sie haben eine klare Spielstruktur, stehen kompakt, sind aggressiv, haben eine gute körperliche Robustheit und viel Power und Schwung nach vorne. Das wird eine Herausforderung für uns“, sagte der Österreicher.

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Personell stehen noch Fragezeichen hinter dem Einsatz von Kapitän Sebastian Rode (Wade) und Kristijan Jakic. Rodes Wadenverletzung, wegen der er zuletzt pausierte, ist hartnäckiger als erwartet. Der kroatische WM-Fahrer Jakic hatte gegen Hoffenheim einen Schlag auf den Knöchel bekommen und war dadurch umgeknickt.

Die Mainzer wollen ihre Niederlagenserie stoppen und mit einem guten Gefühl in die WM-Pause gehen. „Wir wollen mit allem, was wir haben, spielen. Wir haben etwas zu beweisen. Es ist das letzte Spiel vor der Pause und das wollen wir nutzen“, sagte FSV-Coach Bo Svensson vor dem Derby. Personell kann er aus dem Vollen schöpfen. Wie der Kader letztlich aussehen wird, ließ Svensson offen. „Wir werden sehen, wer am besten passt und wer sich anbietet“, sagte der Däne.

Die große Enttäuschung nach dem schwachen Auftritt im Schalke-Spiel wurde laut Svensson aufgearbeitet, obwohl es eine Weile gedauert hat, bis die 0:1-Niederlage verdaut war. dpa

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