Handball - Am Samstag Nachholspiel gegen Göppingen Die nächste Pflichtaufgabe für die Flames

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Bensheim. Für die Bundesliga-Handballerinnen der HSG Bensheim/Auerbach steht an diesem Samstag (18 Uhr) das Nachhol-Heimspiel gegen Frisch Auf Göppingen auf dem Programm. Die Partie vom siebten Spieltag musste Ende Oktober wegen eines positiven Corona-Tests bei einer Göppinger Spielerin abgesagt werden.

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Frisch Auf bildet mit dem 1. FSV Mainz 05 (beide 4:26 Punkte) und den Kurpfalz Bären Ketsch (2:28) das Schlusstrio der Liga. Die zwei Saisonsiege fuhr das Team aus Baden-Württemberg gegen den SV Union Halle-Neustadt und Mainz ein. Vor gut knapp drei Wochen trennte sich der Club nach sieben Jahren von Coach Aleksandar Knezevic. Den Trainer-Job übernahm Nico Kiener, der Frisch Auf am vergangenen Samstag beim 22:29 bei der HSG Blomberg-Lippe zum ersten Mal betreute.

Göppingen im Tabellenkeller

Gegner vom Göppinger Format werden bei der HSG Bensheim/Auerbach (8./16:12) inzwischen unter der Rubrik „Pflichtaufgabe“ geführt. Die punktgleichen Mainzerinnen fegte die HSG am letzten Wochenende mit 37:24 aus der Weststadthalle. „Göppingen ist schon eine Nummer größer“, blickt Heike Ahlgrimm auf den kommenden Gegner. Dass Frisch Auf in dieser Spielzeit im hinteren Bereich der Tabelle mitschwimmen würde, kommt für die Flames-Trainerin nicht überraschend. Aber: „So weit unten hatte ich sie nicht erwartet.“

Die Göppingerinnen haben in dieser Runde ihre Abwehrspiel verändert, weg von einer 3-2-1-Formation hin zu einer „eher offensiv ausgerichteten“ (Ahlgrimm) 6-0-Deckung. Taktische Veränderungen bei Göppingen nach dem Trainerwechsel waren bei der Partie in Blomberg nicht zu erkennen. „Die Mannschaft ist gut, ihr fehlt nur ein Erfolgserlebnis“, warnt Heike Ahlgrimm. „Das wird kein Selbstläufer, aber unser Anspruch ist, gegen Göppingen die zwei Punkte zu holen.“

16 Gegentore sorgen für Ärger

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In der Offensive wollen sich die Flames an ihrem temporeichen Offensivspiel in der ersten Halbzeit aus dem Mainz-Match orientieren. „Wir haben einen überragenden Angriff gespielt mit ganz wenig Fehlern.“ Mit der Abwehrleistung und 16 Gegentreffern in den ersten 30 Minuten war Ahlgrimm dagegen nicht zufrieden. „Bei mir wird Abwehr großgeschrieben, deswegen hat mich das geärgert.“

Nach der Pause stand die Deckung deutlich besser, nur acht Gegentore – dafür hakte es ein klein wenig beim Spiel nach vorne. Auf beiden Feldern wünscht sich Ahlgrimm mehr Konstanz über 60 Minuten. „Wenn wir das schaffen und unser Potenzial abrufen, gewinnen wir gegen Göppingen.“

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Wie schon gegen Mainz müssen die Flames auch am Samstag auf Dionne Visser verzichten. Die Kreisläuferin hatten sich in der Auswärtsbegegnung bei TuS Metzingen in der Vorwoche eine Verletzung am rechten Knie zugezogen. Bei der Untersuchung wurde ein Kapseleinriss festgestellt, der einen mehrwöchigen Ausfall zur Folge haben könnte.

Stuttfeld beim Nationalteam

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Nicht teilnehmen an den ersten Übungseinheiten der HSG in dieser der Woche konnte Elisa Stuttfeld. Grund: Die Flames-Rechtsaußen war zum wiederholten Male von Bundestrainer Henk Groener für einen Regionallehrgang der Nationalmannschaft nominiert worden. Die Maßnahme fand bis Mittwoch in der Sportschule Kaiserau (Nordrhein-Westfalen) statt. Dazu Heike Ahlgrimm: „Es freut mich immer, wenn eine meiner Spielerinnen zu solchen Lehrgängen eingeladen wird. Elisa hat sich das durch gute Leistungen in den letzten Wochen verdient.“ eh