Corona-Krise - Minister stellen einen Stufenplan vor Der Weg zurück zum aktiven Sport

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kr/red
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Bergstraße/Frankfurt. Die Sportministerinnen und -minister der Bundesländer haben in einer Telefonkonferenz über Perspektiven zur Wiederaufnahme des Sports und einen stufenweisen Wiedereinstieg in den Trainings- und Wettkampfbetrieb im Rahmen der Corona-Pandemie beraten. Dabei ging es nicht nur um die geplanten Geisterspiele in der Deutschen Fußball-Liga (wir haben ausführlich berichtet), sondern um die Belange aller Sportverbände.

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Ohne die Nennung konkreter Termine erstellte die Sportministerkonferenz einen Stufenplan, dessen Schritte in einer Pressemitteilung genannt wurden: „Zunächst soll der Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport insbesondere von Sportvereinen wieder erlaubt werden, sofern die Sportangebote unter freiem Himmel stattfinden, die Kontaktfreiheit gewährleistet ist, ein angemessener Abstand zwischen den Sportlern gewährleistet ist sowie die Einhaltung der üblichen Hygienemaßnahmen. Einzelne Sportarten werden nicht genannt, entscheidend ist die Einhaltung der ... erforderlichen Maßnahmen.“

Im Sportkreis ist es ruhig

Zuvor hatten sich die Landessportbünde mit dem Thema befasst und Wünsche und Vorstellungen formuliert. In diesen Prozess waren in Hessen die Sportkreisvorsitzenden nicht eingebunden, wie der Bergsträßer Sportkreis-Chef Günter Bausewein auf Anfrage erklärte. Viele Stimmen aus den Vereinen hätte er ohnehin nicht beitragen können, denn seit dem Shutdown Ende März ist es ausgesprochen ruhig im Sportkreis. Es gab zwei Anfragen zur finanziellen Unterstützung, von einem Drängen auf eine Fortsetzung des Trainings oder des Spielbetriebs kann Bausewein nichts spüren.

„Ich habe hier im Odenwald vor allem Kontakt zu Fußballern“, berichtet der Fürther: „Die hatten nach der Winterpause zum Teil nur ein Spiel und jetzt schon wieder Pause. Viele sagen, sie wollen gar nicht weiterspielen und haben sich mit der Situation abgefunden. Ihnen wäre es lieber, wenn für einen geregelten Spielbetrieb ab September gesorgt wird.“

Tennis in den Startlöchern

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Der Hessische Tennisverband informierte gestern in einer umfangreichen Pressemitteilung über seine Bemühungen um eine Öffnung der Anlagen und den aktuellen Stand im Hinblick auf die Punktrunde 2020. Darin heißt es ausdrücklich: „Wir hoffen, dass Tennis in Hessen ab dem 4. Mai erlaubt wird.“ kr/red