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Darmstadt 98 peilt mit gebremster Euphorie die Bundesliga an

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lhe/Bild: dpa
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Darmstadt. Der vierte Aufstieg in die Fußball-Bundesliga nach 1978, 1981 und 2015 ist für den SV Darmstadt 98 zum Greifen nahe. Mit zwei Siegen im Zweitliga-Endspurt am heutigen Freitag (18.30 Uhr) bei Fortuna Düsseldorf und am 15. Mai gegen den SC Paderborn könnte der Tabellenzweite die vierte Rückkehr ins Oberhaus auf direktem Wege perfekt machen.

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„Natürlich wächst die Anspannung, je näher das Spiel kommt. Wir verspüren aber den normalen Spieltagsdruck“, meint Trainer Torsten Lieberknecht: „Die Jungs brennen darauf.“ Allerdings müssen die Lilien (hier beim Torjubel beim jüngsten Kantersieg gegen Aue) auch auf das Torverhältnis achten. Schließlich lauert Werder Bremen punktgleich mit sechs Toren weniger auf Rang drei.

Obwohl Ex-Bundesligist Fortuna Düsseldorf nur auf dem zehnten Rang liegt, sind die Rheinländer nicht zu unterschätzen. Seit Daniel Thioune die Cheftrainerrolle übernommen hat, verloren sie kein Spiel mehr. „Die Serie von Fortuna ist unglaublich“, so Lieberknecht. „Es wird das berühmte Brett, das es zu bohren gilt.“ Rund 4000 Darmstädter Fans werden mit nach Düsseldorf reisen und ihre Mannschaft pushen. „Es ist die größte Fanreise seit dem Bundesliga-Abstieg. Wenn wir nach Düsseldorf fahren und im Stadion Blau und Weiß sehen, dann gibt uns das ein gutes Gefühl“, ist Lieberknecht über diese Unterstützung froh. Das Heimspiel gegen Paderborn ist bereits ausverkauft.

Die Darmstädter müssen in Düsseldorf ohne Nemanja Celic Nierenquetschung) auskommen. Ebenfalls fehlen werden Aaron Seydel und Fabian Schnellhardt. Zurückgekehrt ins Training und wieder einsatzfähig ist Lasse Sobiech.

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Mit der Situation, den Aufstieg in Liga eins möglich machen zu können, gehen die Spieler mit Vorfreude und professionell um. „Klar ist ein bisschen Euphorie da. Alles andere wäre eine Lüge“, meint Torjäger Philipp Tietz, der mit vier Gelben Karten belastet ins Düsseldorf-Spiel geht und bei einer weiteren Verwarnung gegen Paderborn ausfallen würde. „Ich bin optimistisch, weil wir uns keinen Druck machen. Wir gehen die letzten zwei Spiele an, als wären es die ersten.“ lhe/Bild: dpa

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