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Tennis - GW Mannheim hofft in der am 3. Juli beginnenden Saison auf Einsätze seines Spitzenspielers

Bundesliga als Sprungbrett für Weltstar Dominic Thiem

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jab/mm
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Mannheim. Auch in seinem 25. Jahr als Trainer von Tennis-Bundesligist Grün-Weiss Mannheim gerät Gerald Marzenell beim Blick auf die Meldeliste der zehn Vereine immer wieder ins Schwärmen. „Die Liga ist noch mal stärker geworden. 46 der Top-100-Spieler sind gemeldet. Die Bundesliga ist die mit Abstand beste Liga der Welt, etwas Vergleichbares gibt es nicht“, wirbt der Teamchef für die am 3. Juli beginnende Saison, bei der Marzenell „ein Hauen und Stechen“ in jedem einzelnen Match erwartet.

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Nach drei Meistertiteln in Serie sind die Mannheimer weiterhin die Gejagten. Der 58-Jährige sagt „eine unglaublich schwere und ausgeglichene Saison“ vorher. Und zwar mit einem ganz heißen Anwärter auf den Titel – der allerdings nicht Mannheim heißt. „Für mich gibt es in der Liga nur einen Favoriten – und das ist der TC Großhesselohe. Bei den anderen neun Teams kann jeder jeden schlagen“, erklärt Marzenell.

Martinez und Zapata Miralles fit

© picture alliance/dpa/APA

Bei den anstehenden Herausforderungen kann der Teamchef aus dem Vollen schöpfen, alle Spieler sind einsatzbereit. Die um zwei Aktive auf 18 erweiterte Meldeliste gibt den Vereinen zudem die Möglichkeit, auf coronabedingte Ausfälle besser reagieren zu können. Marzenell hat dabei die Qual der Wahl, denn einige Spieler sind bereits in Topform. Allen voran die Spanier Pedro Martinez und Bernabé Zapata Miralles ließen in den vergangen Wochen und Monaten aufhorchen.

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„Die Entwicklung von Pedro seit unserer letztjährigen Meisterschaft ist genial. Er ist bis auf Platz 42 der Weltrangliste nach oben geschossen“, lobt der Teamchef einen seiner Erfolgsgaranten der letzten Jahre. Gleiches gilt für Martinez Landsmann Zapata Miralles, der sogar bei einem Grand-Slam-Turnier für Furore gesorgt hatte. „Bernabé hat sich bei den French Open aus der Qualifikation bis ins Achtelfinale gespielt und dort um ein Haar gegen Alexander Zverev gewonnen“, freut sich Marzenell über die Fortschritte des 25-jährigen Spaniers.

Schleppendes Comeback

Während die starken Leistungen wichtiger Spieler ein Segen für den Teamchef sind, könnte die noch ausbaufähige Form eines Weltstars Marzenell und den Bundesliga-Fans in die Karten spielen. Der Österreicher Dominic Thiem sucht nach zehnmonatiger Verletzungspause nach seiner früheren Verfassung und dürfte nach seinem Wimbledon-Verzicht einen Einsatz am Neckarplatt in Erwägung ziehen.

„Wir stehen in Kontakt. Er muss von sich aus sagen, ob es für ihn Sinn macht. Jetzt gibt es die Situation, dass er sich über Matches in der Bundesliga wieder in den Spielrhythmus auf der Tour bringen kann“, erläutert Marzenell den Stand beim US-Open-Sieger von 2020. Zuletzt schlug Thiem (Bild: dpa) 2018 in Mannheim auf, als er im hochspannenden Derby gegen Weinheim einen immens wichtigen Punkt auf dem Weg zum Meistertitel beisteuerte.

Saisonauftakt in Ludwigshafen

Seit seiner Rückkehr auf die ATP-Tour nach einer Handgelenksverletzung Ende März wartet der 28-Jährige allerdings auf den ersten Sieg. Doch Sorgen macht sich Marzenell um den Ausnahmekönner, der auf Rang 352 abgerutscht ist, keine. „Wer mal die Nummer drei der Weltrangliste war, der hat das Potenzial, da wieder hinzukommen“, sagt der Teamchef. Darüber hinaus plant Marzenell wieder mit den deutschen Davis-Cup-Assen Dominik Koepfer und Kevin Krawietz.

Zum ersten Kräftemessen gastiert Grün-Weiss Mannheim am 3. Juli beim BASF TC Ludwigshafen, tags darauf geht es zu BW Neuss. Am dritten Spieltag (10. Juli) steht das erste Heimspiel gegen Blau-Weiß Krefeld an. jab/mm

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