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Handball

Bitterer Abstieg für HSG Groß-Bieberau

Von 
red
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Groß-Bieberau. Die HSG Groß-Bieberau/Modau muss nach der 31:34 (17:17)-Niederlage in der Abstiegsrunde der 3. Handball-Liga beim TSV Neuhausen den bitteren Gang in die Oberliga antreten.

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Dabei legte das Team von Trainer Ralf Ludwig vor 400 Zuschauern los wie die Feuerwehr. Nach fünf Minuten führten die Gäste 3:0 und überraschten den Tabellenführer mit einem extrem hohen Tempo nach vorne und mit einer kompromisslosen Abwehr. Die sonst so agile Abwehr Neuhausens fand zunächst keinen Zugriff auf die Rückraumspieler der Falken. Doch mit zunehmender Spieldauer fanden sie besser ins Spiel, nahmen dazu in der zwölften Minute eine Auszeit, um auf den Bieberauer Sturmlauf zu reagieren. Nach 20 Minuten stand es zwar noch 14:10 für die Falken, bis zur Pause war Neuhausen mit dem 17:17 aber wieder dran.

Nach dem Seitenwechsel stand die Abwehr Neuhausens richtig gut, im Angriff traf der TSV effizienter. Die Gäste probierten alles, stellten die Abwehr um, wechselten den Torhüter, gingen zeitweise in Manndeckung, die Niederlage konnten sie aber nicht mehr verhindern. So steht nach 39 Jahren der Abstieg in die Oberliga fest, damit hatte niemand zu Beginn der Saison gerechnet. Im Gegenteil: Die Zielsetzung war, einen der vorderen Qualifikationsplätze für die Aufstiegsrunde zu erreichen, doch nach einer großen Verletzungsserie, waren Mannschaft und Trainer nicht mehr in der Lage das Ruder herumzureißen.

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„Wir werden nach einer absoluten Seuchensaison mit einer so noch nie da gewesenen Verletzungswelle und einer, bis zum Trainerwechsel, sportlich weit unter ihren Möglichkeiten spielenden Mannschaft sportlich vorläufig viertklassig werden“, sagte Manager Georg Gaydoul: „Wir sind gefallen, aber wir werden wieder aufstehen. Wir rücken nicht vom Leistungshandball ab und werden weiter qualitativ auf Drittliganiveau arbeiten.“ Weiter geht es in der Abstiegsrunde am Freitag (20 Uhr) mit dem Heimspiel gegen die HSG Friesenheim/Hochdorf. red

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