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Bezirksoberliga - Nach der enttäuschen Leistung will das Brandt-Team bei der HSG Weschnitztal Wiedergutmachung

Bensheimer Männer gehen mit Wut ins Derby

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Mörlenbach/Bensheim. Mit mächtig Wut im Bauch fahren die Handballer der HSG Bensheim/Auerbach am Samstagabend (19 Uhr) zum Bezirksoberliga-Auswärtsspiel bei der HSG Weschnitztal. „Die 22:38-Niederlage am vergangenen Wochenende in Rüsselsheim hat schon wehgetan“, gibt Bensheims Trainer Moritz Brandt zu. „Aber wir haben am Dienstag im Training das ganze aufgearbeitet, und jetzt blicken wir nur noch nach vorne“, gibt sich der Coach kämpferisch.

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„Mit unseren 4:4 Punkten sind wir durchaus im Soll, haben zuletzt gegen die Spitzenteams Fürth und Rüsselsheim verloren. Das alleine ist kein Beinbruch, nur das Wie war nicht schön“, so Brandt, der aber überzeugt davon ist, dass nun der Hebel wieder umgelegt werden kann. „Wir werden uns ganz anders präsentieren“, verspricht er.

Mit Rückenwind geht indes die HSG Weschnitztal ins Spiel. „Uns haben die letzten zwei Siege schon sehr gutgetan, wenngleich man auch sagen muss, dass die Bensheimer eine ganz andere Hausnummer darstellen als unsere letzten Gegner“, hat Dennis Rybakov, Trainer der Odenwälder, Respekt vor den Gästen.

Der Weschnitztaler Coach kennt Bensheim/Auerbach bestens und hat entsprechend in dieser Woche im Training einige Lösungsansätze gegen deren Offensivspiel einstudiert. „Wir werden besonders auf Philipp Kuch achten müssen. Er ist im Rückraum dieser extrem eingespielten Mannschaft, die schon seit einigen Jahren fast unverändert beisammen ist, Dreh- und Angelpunkt“, so Rybakov, der aber einen ganz anderen Faktor als entscheidend ansieht: „Die Rennen wie die Hasen – und das 60 Minuten lang“, warnt er vor dem Tempo-Handball, den Bensheim praktiziert.

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Entsprechend sind die Vorgaben von Moritz Brandt: „Wenn wir Weschnitztal unter 30 Toren halten, dann haben wir sehr gute Chancen.“ Andere Trainer nennen die 20- oder höchstens die 25-Tore-Marke als Ziel, aber Brandt setzt voll und ganz darauf, dass seine Torfabrik liefert. „Wenn wir gut drauf sind, dann machen wir halt auch mal 38 Tore und wenn der Gegner dann bei 30 ist, haben wir gewonnen“, lautet seine einfache Rechnung.

Als „richtig gut“ sieht Moritz Brandt die Defensive der Odenwälder an: „Da ist an erster Stelle Torhüter Marcel Bolling zu nennen. Das ist sicherlich einer der besten Keeper der Liga. Aber insgesamt ist das eine sehr kompakte, erfahrene Mannschaft“, so der Bensheimer Trainer, der aber auch einige Stellen gefunden hat, an denen Weschnitztal angreifbar scheint. „Wir haben uns im Training sehr gut vorbereitet und fahren dorthin, um zu gewinnen“, lässt er keine Zweifel an der Zielsetzung aufkommen.

Den Odenwäldern könnte entgegenkommen, dass sie in Bestbesetzung antreten können: Benedikt Brehm ist am Dienstagabend wieder ins Training eingestiegen und ebenso dabei wie Markus Wiegand, der zuletzt auch fehlte. Bensheim hat hingegen einige Ausfälle: Mit Marcel Ehret und Silas Herborn sind beide etatmäßigen Kreisläufer verletzt, Max Wenner und Lars Schader sind im Urlaub.

„Ich erwarte eine richtig interessante Partie und da es in der Gegend an diesem Wochenende die einzige ist, wird sicher auch in der Halle gute Stimmung herrschen“, ist Brandt überzeugt. „Weschnitztal will genauso wie wir in die Aufstiegsrunde, daher ist das für beide Seiten ein extrem wichtiges Spiel. Aber wir haben gut trainiert, sind vorbereitet und wollen nach den beiden Niederlage eine Antwort geben.“ tip

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