Volleyball - Nach Saisonabbruch weiter in der Regionalliga? Auerbach muss planen

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hs/red
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Auerbach. Nun ist es offiziell: Auch für die Regionalliga-Volleyballerinnen der TSV Auerbach ist die Saison ’20/21, die zunächst corona-bedingt unterbrochen wurde, nun vorzeitig beendet. Es gibt keinen Meister sowie keine Auf- oder Absteiger. Alle Teams können eine Spielberechtigung für 2021/22 beantragen. Ob die Auerbacherinnen diese Möglichkeit letztlich wahrnehmen werden, ist noch offen. „Wir müssen dies, wie vor jeder Saison üblich, erst einmal in der Mannschaft besprechen, was üblicherweise vor Ostern erfolgt“, so die für die Pressearbeit zuständige Spielerin Monika Stauch.

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Dabei erschwert natürlich die Corona-Krise, die zu einer monatelangen (Mannschafts-)Trainings- und Spielpause zwingt, die Planungen „die auch von einem geregelten Wiedereinstieg auf Basis der von den Verbänden erarbeiteten Stufenpläne mit entsprechend angepassten Hygieneregeln abhängig sind“, so Stauch: „Es muss schließlich geklärt werden, wer aufgrund seiner privaten und beruflichen Planungen noch in der Regionalliga spielen kann. Schließlich macht eine Mannschaftsmeldung nur Sinn, wenn wir mit einem leistungsstarken Kader wettbewerbsfähig sein können.“

Sommerliche Alternative

Der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) hatte die Einstellung des Spielbetriebs in den Dritten Ligen sowie in den Regionalligen aufgrund der Corona-Pandemie beschlossen. Dennoch gibt es Hoffnung: Mit dem Projekt „VEREINt zurück“ sollen die Spieler im Sommer unter Wettkampfbedingungen wieder auf das (Freiluft)-Feld zurückkehren können, „denn nach der unumgänglichen Einstellung der Hallensaison war es uns wichtig, dass wir mit den Landesverbänden eine Alternative anbieten, die dann im Sommer eine Möglichkeit ist, um als Volleyball-Team nach Hallen-Regeln gemeinsam spielen zu können“, so DVV-Präsident René Hecht. hs/red