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Handball - Nach einer Umfrage sind die meisten geimpft

3G-Regel ist für Handballer kein Problem

Von 
mep
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Frankfurt/Bergstraße. Bei den Handballern in Hessen schaut man entspannt auf die Verschärfung der Corona-Verordnung. „Unsere Tendenz geht klar in Richtung Weiterspielen“, erklärte Gunter Eckart, Präsident des Hessischen Handballverbands (HHV), auf Nachfrage dieser Zeitung.

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Das wichtigste Argument ist eine Umfrage, die der Verband selbst gemacht hat. Dabei kam heraus, dass über 95 Prozent der Schiedsrichter auf Ober- und Landesliga-Eben und weit über 90 Prozent der Spielerinnen und Spieler geimpft sind. Wegen derjenigen, die für eine Spielteilnahme einen PCR-Test bräuchten, möchte man nicht die Runde unterbrechen.

Eckart betonte, dass er in Gesprächen mit den zuständigen Ministerien stehe und es noch keine finale Entscheidung gäbe. „Wir schauen natürlich auch in die Nachbarbundesländer. In Bayern wurde bereits am vergangenen Wochenende unter den verschärften Bedingungen gespielt und das ohne Probleme“, so der HHV-Präsident. Gleiches ist aus Baden-Württemberg zu berichten.

Vorbild Baden-Württemberg

„Im Handball haben wir früh erlebt, dass es eine sehr hohe Impfbereitschaft gab. Auch im Jugendbereich wurde das schnell angenommen, als es für über Zwölfjährige empfohlen wurde“, erläutert Eckart. Auf klare Aussagen der Ministerien wartet er nun bezüglich der unter Zwölfjährigen: „Ich gehe aber stark davon aus, dass wir auch hier weiter mit den Schultests arbeiten dürfen.“ In Bayern und Baden-Württemberg gelten die Kinder alleine schon durch ihre Schulpflicht als getestet und dürfen am Sportbetrieb teilnehmen.

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Eine Regel aus Baden-Württemberg für den Aktivenbereich könnte sich der HHV-Präsident auch für Hessen gut vorstellen: Dort benötigt man zur Teilnahme an den Rundenspielen nur einen Antigen-Schnelltest, für den Trainingsbetrieb allerdings einen PCR-Test. Der Hintergrund ist, dass damit den Vereinen keine Nachteile in Form von nicht spielfähigen Mannschaften entstehen sollen, aber gleichzeitig die Sicherheit erhöht werden soll. Eckart dazu: „Das ist interessant und vereinfacht die Sache. Aber noch einmal: Angesichts der hohen Impfrate im hessischen Handball sehe ich das nicht als zwingend nötig.“ mep

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