Handball - HSG Bensheim/Auerbach verliert Partie bei Bayer Leverkusen mit 26:27 / In der Offensive läuft fast nichts zusammen Flames mit leeren Händen

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eh/ü
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Trainerin Heike Ahlgrimm konnte nicht zufrieden sein mit der Flames-Vorstellung in Leverkusen. © Müller

Leverkusen/Bensheim. 18 Sekunden haben gefehlt. Ein Tor vom Siebenmeterpunkt hat die Partie in der Frauen-Handball-Bundesliga entschieden. Die HSG Bensheim/Auerbach unterlag am Sonntagnachmittag im Auswärtsspiel gegen Bayer Leverkusen mit 26:27 (12:17). Svenja Huber setzte den Schlusspunkt. Den Flames blieb zwar noch eine letzte Angriffsaktion, die jedoch nicht erfolgreich abgeschlossen wurde.

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HSG-Trainerin Heike Ahlgrimm machte kein Hehl aus ihrer Enttäuschung, „denn am Ende bekommen wir einen unglücklichen Pfiff gegen uns zum Siebenmeter“. Ihr Team hätte jedoch „eine schlechte erste Halbzeit gespielt, sich dann aber zurückgekämpft“. Insgesamt lieferten die Kontrahenten eine mäßige Vorstellung ab, das Match war geprägt von vielen Fehlern.

Phasenweise Schneckenrennen

Bereits die Startphase verlief unruhig. Nach dem 2:2 (5.) verloren die Flames vollkommen den Faden. Die Abwehr wackelte und im Angriff lief nichts zusammen. Die Abschlüsse waren häufig nicht gut vorbereitet, die Herausforderungen für Bayer-Keeperin Kristina Graovac in vielen Situationen nicht besonders hoch. Vanessa Fehr, die im Sommer von Bayer zur HSG wechseln wird, kam nur für einen Siebenmeter aufs Feld.

Die Elfen zogen mit einem 7:0-Lauf auf 9:2 (13.) davon – und nahmen sich anschließend eine längere spielerische Auszeit, so dass die Gäste von der Bergstraße innerhalb von fünf Minuten zurück in die Partie kamen. Doch nach dem 8:10 durch Christin Kühlborn (18.) waren es die Flames, die sich verabschiedeten. Minutenlang hakte es in Abwehr und Angriff. Bis zur Halbzeit funktionierte in der Offensive weder das gebundene Spiel noch das Tempospiel. Leverkusen startete den nächsten Lauf und stellte auf 14:8 (22.). Immerhin verloren die Flames nicht komplett den Anschluss. Mit 12:17 ging es in die Pause.

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In der zweiten Hälfte steigerte sich die HSG vor allem in der Abwehr. Torhüterin Helen van Beurden, die Jessica Kockler nach 22 Minuten abgelöst hatte, hielt den einen oder anderen Wurf. Die bessere Defensivarbeit sorgte dafür, dass Bayer im Angriff kaum noch Lösungen fand und in den zweiten 30 Minuten, auch aufgrund einer hohen Anzahl an technischen Fehlern, nur zehn Tore erzielte. Im Offensivspiel taten sich die Flames aber ebenfalls äußerst schwer, so dass sich ein Schneckenrennen entwickelte. Zwischen der 40. und 52. Minute fielen in Summe nur drei Tore, zwei für die Equipe von Bayer-Coach Martin Schwarzwald, einst für Bensheim/Auerbach tätig. Isabell Hurst gelang nach zuvor mehreren vergeblichen Versuchen der Flames der 20:20-Ausgleich (46.). Mit einer 22:20-Führung für Leverkusen bog der zähe Vergleich auf die Zielgerade ein. Alicia Soffel war mit einem Doppelpack für das 22:22 verantwortlich (54.). Trotz der Aufholjagd konnten die Flames das Momentum nicht für sich nutzen. Im Gegenteil: Bayer legte ein 25:23 (57.) vor. Die Bensheimerinnen starteten das nächste Comeback und kamen durch Tore von Hurst und Simone Spur Petersen (2) zum 26:26 (59.). Den Schlusspunkt setzte schließlich Huber aus sieben Metern. Den letzten Angriff der Flames brachte Leverkusen zum Stehen, der Freiwurf von Soffel landete im Bayer-Block.

HSG Bensheim Auerbach: Kockler (1. bis 22.), van Beurden (22. bis 60.) - Hurst (7), Stuttfeld, Heider, Spur Petersen (3), Friedberger (2), Dekker (1), Soffel (5), Kühlborn (3), van Gulik (4/2), Ivancok (1), Niewiadomska, Kockel, Visser. eh/ü