AdUnit Billboard
Das geistliche Wort - In kleinen Gesten Gott erleben

Konstante in wirren Zeiten

Von 
Lydia Ploch
Lesedauer: 

Liebe Leserin, lieber Leser, lassen Sie mich mit einer Frage beginnen: Lockt Sie das Fernweh?

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1
Lydia Ploch. © Kirche

Ja, ich weiß, es ist das zweite Jahr der Coronavirus-Pandemie – und trotzdem ist Sommer. Trotzdem wollen wir Ausflüge unternehmen, Urlaub machen, etwas sehen, erleben und den Alltag ein stückweit hinter uns lassen.

Doch egal, wohin wir aufbrechen, oft haben wir unsere Sorgen und Probleme mit im Gepäck und auch Corona begleitet uns im Urlaub. Es gibt immer noch Maßnahmen zu beachten und Regeln einzuhalten.

Und dann kam mir etwas Positives in den Sinn – etwas, das mich im Alltag und im Urlaub, an jedem Ort und zu jeder Zeit erwartet und trägt. Eine große Konstante in diesen (w)irren Zeiten. Es findet sich in einer Bibelstelle wieder: „Herr, du erforscht mich und kennst mich. Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es. Wohin soll ich gehen vor deinem Geist, und wohin soll ich fliehen vor deinem Angesicht? Führe ich gen Himmel, so bist du da. Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer, so würde auch dort deine Hand mich führen und deine Rechte mich halten.“ (Auszüge aus Psalm 139).

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Keine Drohung

Gott ist da, er ist hier, ist überall. Und das soll keine Drohung sein. Ich fühle mich nicht beobachtet oder kontrolliert. Für mich ist es vielmehr ein interessiertes, abwartendes Dasein Gottes – nicht aufdringlich, sondern ein einladendes, liebevolles Angebot. Ehrlich gesagt fällt es mir auch nicht immer leicht, Gott zu spüren und ihn im Alltag zu erleben. Und trotzdem ist da ein Gefühl, eine Zuversicht in mir, dass es ihn gibt, er mich liebt und er sich freut, wenn ich ihm begegne.

Seine Art da zu sein und in Kontakt zu treten ist anders. Gott begegnet mir nicht immer direkt. Es ist keine Mail mit Signatur „Herzliche Grüße von Gott im Himmel, der dich liebt“ eingetroffen. Wir haben keinen „face-to-face-Kontakt“.

Ich erlebe Gott beispielsweise in kleinen Gesten anderer, wenn ich aufmerksam und bereit bin mich überraschen zu lassen: in der Postkarte einer Freundin, in einem Blick in die Wolken, dem Lächeln eines Fremden, in großen Kinderaugen, in einem vertrauensvollen Gespräch, in der Musik, der Stille, der Natur… Vielleicht kennen Sie das auch?

Gott ist da. Er geht mit. Er ist und bleibt konstant, egal wie ungewiss die Zeiten oder mein Leben sind.

AdUnit Mobile_Pos4
AdUnit Content_3

Ich wünsche Ihnen einen weiten Blick und ein offenes Herz, um Neues zu finden und Altvertrautes wiederzuentdecken. Lassen Sie sich überraschen und erfahren Sie: Gott ist da!

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1