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Zugvögel ziehen in den warmen Süden

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ad
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Fred Fuchs © MM

Ungefähr 250 verschiedene Vogelarten brüten in Deutschland. Die Hälfte davon sind sogenannte Zugvögel. Das heißt, sie überwintern in wärmeren Ländern und fliegen im Frühling wieder zu uns zurück.

Sobald die Nahrung knapp wird, zum Beispiel aufgrund eines vereisten Bodens, machen die Zugvögel sich auf den Weg in Richtung Süden. Dabei fliegen die verschiedenen Vogelarten zu unterschiedlichen Zeiten ins Warme. Manche starten schon im August, andere erst jetzt im November.

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Der Ortswechsel zu den verschiedenen Jahreszeiten ist für das Überleben der Zugvögel sehr wichtig und geschieht alljährlich ungefähr zur gleichen Zeit am gleichen Ort. Dieses Verhalten der Vögel ist angeboren, also von Geburt an vorhanden. Forscher haben herausgefunden, dass die Zugvögel eine Art inneren Kompass besitzen, mit dem sie den Neigungswinkel des Erdmagnetfeldes wahrnehmen können und somit immer wissen, wohin sie fliegen müssen.

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Vögel wie der Star und die Bachstelze sind Teilzieher. Das heißt, dass manche von ihnen bei uns überwintern und manche im Winter nach Südeuropa fliegen. Der Kranich oder das Rotkehlchen hingegen sind Kurz- bis Mittelstreckenzieher, die selten mehr als 2000 Kilometer zurücklegen und hauptsächlich ebenfalls in Südeuropa überwintern. Langstreckenzieher wie der Kuckuck oder die Rauchschwalbe sind Vögel, die sich im Winter südlich der Sahara-Wüste in Afrika aufhalten. Im Frühling, wenn es angenehm warm ist und die Tage länger sind, kommen sie wieder zurück. Dann fangen sie an zu brüten und ihre Jungen großzuziehen. ad