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Zahl der Verkehrsverstöße in Hessen auf Vor-Corona-Niveau gestiegen

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dpa/lhe
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Hessen. Mit dem Abschwächen der Corona-Pandemie ist die Zahl der Verkehrsverstöße in Hessen wieder gestiegen. Mehr als 1,34 Millionen Anzeigen gingen dem zuständigen Regierungspräsidium Kassel zufolge 2021 bei der Zentralen Bußgeldstelle (ZBS) des Landes ein. Das sei ein Zuwachs von gut 55 000 Fällen gegenüber 2020, erklärte Regierungspräsident Mark Weinmeister bei der Vorstellung der Bußgeldbilanz in Kassel. "Nach einer Delle 2020 haben sich damit die Zahlen wieder auf Vor-Corona-Niveau eingependelt."

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Damals hätten sich besonders Homeoffice-Regelungen, Lockdowns sowie Einschränkungen des Reiseverkehrs auf die Verkehrsüberwachung ausgewirkt, erläuterte der kommissarische ZBS-Leiter Christian Herr. "Mit der schrittweisen Rückkehr in die Normalität ist natürlich auch wieder ein Anstieg der Anzeigeneingänge zu verzeichnen."

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Einnahmen der öffentlichen Kassen durch Falschparker und Temposünder entsprechend gestiegen - um rund 1,6 Millionen auf 66,3 Millionen Euro. Das Geld fließt in den Landeshaushalt. Nicht enthalten in der Bilanz ist die Stadt Frankfurt, die eine eigene Bußgeldstelle hat. Gleiches gilt für geringfügige Verstöße mit einer Sanktion von 55 Euro oder weniger. Für diese sind die örtlichen Ordnungsbehörden der Kommunen zuständig.

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