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Corona - Elf neue bestätigte Fälle am Wochenende im Kreis Bergstraße / Bundesweite Inzidenz erstmals seit einem Monat wieder zweistellig

Wissenschaftler rechnen mit vierter Welle

Von 
red/dpa
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Durch Impfangebote bei Veranstaltungen wie hier in Erlangen sollen die Impfstoffe zu den Menschen gebracht werden. © dpa

Berlin/Wiesbaden/Bergstraße. Für den Kreis Bergstraße sind am Wochenende insgesamt elf neue Corona-Fälle bestätigt worden (Samstag: neun, Sonntag: zwei). Sie stammen u. a. aus Bensheim und Zwingenberg (jeweils einer). Weitere Todesfälle gab es nicht. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Kreis stieg am Sonntag auf 14,8 (Samstag: 13,7). Dieser Wert wird sich am Montag leicht erhöhen. Laut Deutscher Interdisziplinärer Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin sind im Kreis Bergstraße von 34 verfügbaren Intensivbetten in den Kliniken 25 Betten belegt – davon drei mit an Covid-19 infizierten Patienten, die eine intensivmedizinische Behandlung benötigen; alle drei müssen invasiv beatmet werden.

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Hessenweit sind binnen 24 Stunden 146 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden sowie ein weiterer Todesfall, der mit dem Virus zusammenhängt. Der Inzidenzwert für Hessen stieg laut Robert-Koch-Institut weiter auf jetzt 13,2 am Sonntag. Am Samstag hatte der Wert bei 12,3 gelegen.

Bundesweit liegt der Inzidenzwert mit 10,0 erstmals seit einem Monat wieder im zweistelligen Bereich (Samstag: 9,4). Die Sieben-Tage-Inzidenz war seit Ende April kontinuierlich gesunken und seit dem 19. Juni einstellig. Seit dem 7. Juli war sie dann wieder gestiegen.

Eine Wissenschaftlergruppe der Technischen Universität Berlin erwartet eine vierte Welle, die auch an Krankenhäusern nicht vorbeigehen wird. „Laut unseren Simulationen wird im Oktober ein exponentieller Anstieg bei den Krankenhauszahlen starten. Falls die derzeitige Entwicklung anhält, wird dies sogar früher beginnen und sich im Oktober dann noch mal verstärken“, heißt es im neuen Bericht der Gruppe um den Mobilitätsforscher Kai Nagel an das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Den Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenzen wertet das Team wegen hoher relativer Zunahmen als „beunruhigend“. red/dpa

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