Winzige Blutsauger in den Wiesen

Von 
fw
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Liebe Kinder,

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im Sommer verbringe ich meine Zeit am liebsten im Freien. Wenn ihr, genau wie ich, viel draußen seid und in Wäldern und auf Wiesen spielt gibt es etwas auf das ihr besonders aufpassen müsst: Zecken.

Fred Fuchs © MM

Zecken sind sehr kleine Tiere, die nur wenige Millimeter groß sind. Sie gehören zu den Spinnentieren und haben, genau wie Spinnen, acht Beine. Als Nahrung benötigen Zecken das Blut von anderen Tieren und von Menschen.

Man nennt Tiere, die von anderen Tieren leben, ohne sie zu fressen, Parasiten. Zecken warten häufig auf Grashalmen oder Ästen darauf, dass ein Mensch oder ein Tier vorbeikommt. Dann halten sie sich mit ihren zwei vorderen Beinen fest. Befinden sie sich auf der Haut des Wirtes, so nennt man die Lebewesen, von denen sich Parasiten ernähren, suchen sie eine passende Stelle zum Blutsaugen. Beim Menschen sind das häufig die Kniekehlen, der Haaransatz auf dem Kopf oder die dünne Haut hinter den Ohren.

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Das Blutsaugen selbst ist dabei für den Menschen nicht gefährlich. Wenn die Zecke vollgefressen ist, ist sie etwas größer als einen Zentimeter. Dann lässt sie sich fallen und bringt sich in Sicherheit, um sich zu paaren und Eier zu legen.

Zecken können aber auch Krankheiten übertragen, wenn sie Blut saugen. Viren und Bakterien gelangen über die Zecke in die Blutbahn des Wirtes und können diesen krank machen. Deshalb ist es wichtig sich im Sommer gründlich nach Zecken abzusuchen und sich gegen die Krankheiten impfen zu lassen. Dann kann man nämlich wieder sorglos draußen spielen. fw

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Diese Folge der Kindernachrichten gibt es hier zum Nachhören.

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