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Wieder Verspätungen und Zugausfälle durch Bahnstreik in Hessen

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dpa/lhe
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Lokführerstreik. Der Bahnstreik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat auch in Hessen am Freitag wieder für viele Ausfälle und Verspätungen gesorgt. Reisende müssten nach wie vor mit vollen Zügen und Einschränkungen rechnen, teilte die Deutsche Bahn (DB) am Freitag mit. Die Züge verkehren nach einem Ersatzfahrplan.

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Nach dem gescheiterten Versuch der DB, den Lokführerstreik mit einem Eilantrag vor dem Arbeitsgericht Frankfurt früher zu beenden, startete der Bahnbetrieb laut einer DB-Sprecherin bundesweit "sehr ruhig". Für das Wochenende sei geplant, das Zugangebot im Fernverkehr von 25 auf 30 Prozent leicht auszuweiten. Rund 40 Prozent der Regional- und S-Bahnen waren unterwegs. Zahlen für das Land Hessen wurden nicht genannt.

Nicht bestreikt werden Konkurrenten der Deutschen Bahn. Allerdings sind auch bei ihnen Einschränkungen in Folge des Ausstands, der bis Dienstag um 2.00 Uhr andauern soll, möglich.

Die Lokführergewerkschaft kämpft um mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen für ihre Mitglieder. Mit dem auf mehr als fünf Tage angesetzten Streik in der laufenden Tarifrunde bei der Bahn will die GDL ihren Forderungen nach insgesamt 3,2 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von 28 Monaten sowie einer Corona-Prämie von 600 Euro mehr Nachdruck verleihen. Die Deutsche Bahn hatte ursprünglich eine deutlich längere Laufzeit von rund 40 Monaten angestrebt. Mit dem neuen Angebot hat sie nun 36 Monate in Aussicht gestellt sowie eine Corona-Prämie von bis zu 600 Euro.

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