Plakatwettbewerb - Krankenkasse DAK schreibt die nächste Runde des Wettbewerbs „bunt statt blau“ aus / Kampagne gegen Komasaufen Wer will der Bundessiegerin Janin Ahlemeyer nacheifern?

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red
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Bergstraße. Kunst gegen Komasaufen: Unter diesem Motto startet die „DAK Gesundheit“ jetzt offiziell ihre Kampagne „bunt statt blau“ 2021 zur Alkoholprävention im Kreis Bergstraße.

Bundessiegerin Janin Ahlemeyer aus Bensheim mit ihrer ausgezeichneten Arbeit für den Plakatwettbewerb „bunt statt blau“. Im Hintergrund Robert Gahler von der „DAK Gesundheit“ in Bensheim. © dak
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Im zwölften Jahr sucht die Krankenkasse die besten Plakate gegen das Rauschtrinken. Der Hintergrund: Nach neuester Statistik kamen im Jahr 2018 bundesweit fast 20 500 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Das waren zwar fünf Prozent weniger als im Jahr zuvor, bei den 10- bis 15-Jährigen sind die Fallzahlen allerdings um 8,4 Prozent auf 2979 Fälle gestiegen. Experten fordern deshalb weiter eine verstärkte Aufklärung über die Risiken des Rauschtrinkens.

Unterstützt wird die mehrfach ausgezeichnete Kampagne für Schüler im Alter zwischen zwölf und 17 Jahren durch Diana Stolz. Die Erste Kreisbeigeordnete ist Bergsträßer Gesundheitsdezernentin und regionale Schirmherrin.

Alle Schulen im Kreis Bergstraße sind eingeladen, das Thema Alkoholmissbrauch im Unterricht zu behandeln und ihre Schüler bis 30. April Plakate dagegen entwerfen zu lassen.

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Verbunden mit der Kampagne ist die „Aktion Glasklar“, die seit 18 Jahren Schüler, Lehrer und Eltern über Alkohol aufklärt. „Eine regionale Alkoholprävention ohne erhobenen Zeigefinger bleibt für uns unverzichtbar, um Kindern und Jugendlichen die Gefahren von Alkoholmissbrauch aufzuzeigen. Wichtige Gesundheitsthemen wie dieses sollten im Schulalltag diskutiert werden“, sagt Robert Gahler von der „DAK Gesundheit“ in Bensheim.

„Bei ‚bunt statt blau‘ werden junge Künstler selbst zu glaubwürdigen Botschaftern gegen das Rauschtrinken. Das macht diese Präventionskampagne so besonders.“

Zwölf Jahre „bunt statt blau“

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Seit dem Jahr 2010 haben bundesweit mehr als 110 000 Schüler bunte Plakate gegen das Komasaufen gestaltet, darunter auch viele aus dem Kreis Bergstraße – wie beispielsweise Janin Ahlemeyer aus Bensheim. Die Schülerin am Alten Kurfürstlichen Gymnasium war in der vergangenen Wettbewerbsrunde von „bunt statt blau“ nicht nur die erste Landessiegerin aus dem Kreis Bergstraße, sie holte darüber hinaus sogar mit ihrer überzeugenden und beeindruckenden Arbeit den Bundessieg.

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Vielleicht ist dieser Umstand sogar noch ein besonderer Ansporn für andere junge Künstler aus dem Kreis Bergstraße, Janin Ahlemeyer nachzueifern.

Die Kampagne „bunt statt blau“ wird von Politikern, Suchtexperten und Künstlern unterstützt.

Auch im Jahr 2021 winkt den Schülern, die über die sozialen Netzwerke teilnehmen, ein Instagram-Sonderpreis: Wer ein Bild von seinem Plakat oder ein Video hochlädt, hat die Chance auf ein Preisgeld in Höhe von 300 Euro.

Einsendeschluss am 30. April

Einsendeschluss für den Wettbewerb ist der 30. April. Anschließend werden in allen 16 Bundesländern die besten Siegerplakate ausgezeichnet.

Im September wählt schließlich eine Bundesjury mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Daniela Ludwig, und DAK-Vorstand Andreas Storm sowie dem Kieler Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) aus den 16 Landessiegern die Bundessieger des Plakatwettbewerbs. red

Info: Weitere Infos und die Teilnahmebedingungen gibt es unter: www.dak.de/buntstattblau