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Weiterhin nur wenige Fischotter-Vorkommen im Land

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lhe
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Hessen. Auch viele Jahre nach der Rückkehr des Fischotters nach Hessen gibt es nur zwei Populationen mit jeweils wenigen Tieren im Land. Ein Bestand hat sich in Nord- und Mittelhessen etabliert, die Größe wurde 2019 auf rund zehn Individuen geschätzt, wie das Umweltministerium in Wiesbaden mitteilte. Der zweite Bestand lebe an der hessisch-bayerischen Landesgrenze im Gewässersystem von Jossa und Sinn. Auch hier werde die Population auf zehn Tiere geschätzt.

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Nach einer gezielten Suche 2013 war der als ausgestorben geltende Wassermarder unter anderem im Vogelsbergkreis sowie im Spessart entdeckt worden. "Die Rückkehr des Fischotters nach Hessen ist für den Naturschutz ein großer Erfolg", erklärte das Ministerium. Sie zeige zum Beispiel, dass Lebensräume der Art wieder intakt sind. Allerdings seien Rückschläge bei der natürlichen Ausbreitung nicht auszuschließen, da es nur wenige Tiere gebe.

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