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Coronavirus

Wegen Corona verschobene Vorsorgeuntersuchungen nachgeholt

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dpa/lhe
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Wiesbaden. Die wegen der Corona-Pandemie 2020 aufgeschobenen Vorsorgeuntersuchungen für Kinder und Jugendliche sind nahezu alle nachgeholt worden. Das berichtete das Sozialministerium in Wiesbaden auf eine Anfrage der SPD-Landtagsabgeordneten Daniela Sommer. Das Ministerium berief sich auf Aussagen von Kinder- und Jugendärzten von diesem August. Akut erkrankte Patienten seien räumlich und zeitlich von solchen getrennt worden, die wegen einer Vorsorgeuntersuchung in die Praxis kamen. Damit sei erreicht worden, dass „nahezu alle Untersuchungen zeitgerecht" hätten durchgeführt oder nachgeholt werden können. Nach Zahlen der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen wurden im Gesamtjahr 2020 knapp zwei Prozent mehr Vorsorgeuntersuchungen abgerechnet als noch 2019.

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Seit 2008 ist in Hessen die Teilnahme an den Kindervorsorgeuntersuchungen U1 bis U9 verpflichtend. Dies betrifft Neugeborene bis Kinder in einem Alter von etwa fünf Jahren. Wird eine Untersuchung innerhalb einer Frist nicht durchgeführt, erhalten die Eltern üblicherweise ein Erinnerungsschreiben. Wenn auch nach Ablauf einer weiteren Frist keine Untersuchung nachgewiesen werden kann, wird das Jugendamt informiert. Wegen der Corona-Pandemie waren Fristen verlängert worden.

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