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Kinder´nachrichten Podcast

Was ist eigentlich ein Ortsbeirat?

Von 
fw
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Wenn ihr ab und zu durch die Zeitung blättert, ist euch sicherlich aufgefallen, dass es häufig Berichte über Ortsbeiräte und ihre Sitzungen und ihre Pläne gibt. Aber was macht so ein Ortsbeirat denn überhaupt?

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Ein Ortsbeirat kümmert sich um die Dinge in einem kleinen Ort, wenn dieser kleine Ort zu einem größeren Ort gehört. Zum Beispiel ist Auerbach ein Stadtteil von Bensheim. Deshalb gibt es in Auerbach einen eigenen Ortsbeirat.

Fred Fuchs © MM

Gewählt wird der Ortsbeirat alle fünf Jahre. Er besteht aus mindestens drei und höchstens neun Mitgliedern. Die genau Anzahl wird in einer sogenannten Satzung festgelegt. In dieser stehen alle Regeln und Vorschriften, an die sich die Mitglieder des Ortsbeirates halten müssen.

Der Vorsitzende des Ortsbeirates ist der Ortsvorsteher. Er wird bei der ersten Sitzung des Ortsbeirats gewählt. Der Ortsvorsteher ist der Vertreter des Ortsbeirates und leitet auch die Sitzungen. Die Mitglieder des Ortsbeirates übernehmen dieses Amt ehrenamtlich.

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Der Ortsbeirat kann Vorschläge einbringen, sobald es um wichtige Angelegenheiten des Ortsgeschehens geht. Etwa, wie die Gestaltung des Ortes vorangehen soll oder wie im Ort das Geld ausgegeben werden soll, das die Stadt oder Gemeinde zur Verfügung hat.

Häufig bekommen Ortsbeiräte von ihren Städten und Gemeinden Aufgaben übertragen und führen diese nach Entscheidungen der Städte und Gemeinden aus. Oder die Ortsbeiräte treffen Entscheidungen in Bereichen, die ihnen die Stadt oder Gemeinde zugeteilt hat. Ein Ortsbeirat ist also ein bisschen auch wie ein kleines Rathaus. fw

Diese Folge der Kindernachrichten gibt es hier zum Nachhören. 

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