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Warum die Blätter ihr Grün verlieren

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Ihr habt es geschafft: die erste Etappe des Schuljahres liegt hinter euch, die Herbstferien fangen heute an und ihr habt zwei Wochen Zeit euch zu erholen und den Herbst zu genießen, der langsam Einzug erhält. Wenn es draußen kälter wird und die Sonne die Tage und die rot-braun gefärbten Wälder in goldenes Licht taucht, zeigt sich der Herbst von seiner schönsten Seite. Im Sommer, wenn die Sonneneinstrahlung sehr stark ist, betreiben die Bäume die Photosynthese. Das bedeutet, dass sie die Energie des Sonnenlichts dazu verwenden, um Kohlenstoffdioxid in Energie umzuwandeln. Das Kohlenstoffdioxid nehmen die Bäume dabei aus der Luft auf. Die umgewandelte Energie benötigen sie, um zu wachsen und um zu überleben. Dieser Prozess findet in den grünen Teilen der Pflanze statt. Im Fall der Bäume also in den Blättern. Dort lagert nämlich der grüne Farbstoff Chlorophyll (sprich: Klorofüll). Dieser nimmt das Kohlenstoffdioxid auf und verwandelt es mit Hilfe des Sonnenlichts und dem über die Wurzeln aufgenommen Wasser in Zucker. Das Chlorophyll ist dafür verantwortlich, dass die Blätter der Bäume grün sind. Im Herbst scheint die Sonne kürzer und weniger stark. Das Chlorophyll bekommt nicht mehr genug Energie, um alles Kohlenstoffdioxid umzuwandeln. Der Baum produziert daher weniger Chlorophyll. Die Teile der Zellen der Blätter, die bestehen bleiben sind, je nach Baumart, rot, gelb oder orange und daher verfärben sich die Blätter im Herbst. Ihr könnt also an den Farben der Bäume erkennen, wie stark die Sonne noch scheint. Man kann den Herbst toll dafür nutzen, um durch die bunten Wälder zu spazieren und Kastanien zu sammeln. Und bei Sturm und Regen kann man es sich zuhause gemütlich machen. Ich wünsche euch schöne Ferien!

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Diese Folge der Kindernachrichten gibt es hier zum Nachhören.

Fred Fuchs © MM
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