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Kindernachrichten-Podcast

Von Mai-, Juni und Julikäfern

Von 
fw
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Bestimmt sind euch auch schon die vielen großen Käfer aufgefallen, die in letzter Zeit sehr häufig bei uns unterwegs sind. Dabei hat es sich vermutlich um Junikäfer gehandelt. Der Junikäfer sieht dem Maikäfer sehr ähnlich. Beide Käfer erhalten ihren Namen durch den Monat, in dem sie vor allem unterwegs sind.

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Maikäfer sind nicht so vielzählig wie die Junikäfer. Das liegt daran, dass es früher sehr viele Maikäfer gab und sie zu einer Bedrohung wurden. In riesigen Schwärmen fraßen sie Bäume kahl. Damit der angerichtete Schaden nicht noch größer wurde, rottete man sie vor ungefähr 50 Jahren beinahe aus. Mittlerweile ist der Bestand an Maikäfern allerdings wieder gestiegen.

Fred Fuchs © MM

Der Junikäfer sieht dem Maikäfer sehr ähnlich. Während ein Maikäfer an die drei Zentimeter groß ist, ist der Junikäfer etwas kleiner. Sein Kopf ist auch nicht schwarz und er hat etwas hellere Flügel.

Junikäfer sieht man häufig in Gärten. Das liegt daran, dass die Larven des Käfers gerne Graswurzeln fressen. Als Larve bezeichnet man den Lebensabschnitt bestimmter Tiere zwischen Ei und ausgewachsenem Tier. Bei einem Schmetterling ist die Larve eine Raupe, bei den Fröschen sind es Kaulquappen. Wenn aus der Larve dann ein Käfer wird, lebt dieser vier bis sechs Wochen.

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Jetzt beginnen auch die Julikäfer zu schlüpfen. Sie haben hellbraune Flügel und einen grünlichen Kopf. Dadurch lassen sie sich besser von Mai- und Junikäfern unterscheiden. fw

Diese Folge der Kindernachrichten gibt es hier zum Nachhören.

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