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Landeswohlfahrtsverband - Aus zwei Kliniken entsteht Vitos Südhessen / „Eine wirtschaftlich und medizinisch starke Einheit“

Vitos Heppenheim und Riedstadt werden eins

Von 
red
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Die Vitos-Klinik in Heppenheim. © Lotz

Bergstraße/Kassel. Die Gesellschaften Vitos Heppenheim und Vitos Riedstadt verschmelzen zu Vitos Südhessen. Das hat die Verbandsversammlung des Landeswohlfahrtsverbandes (LWV) Hessen bei ihrer Sitzung gestern in Kassel beschlossen.

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Die Kompetenzen beider Gesellschaften könnten „stärker gebündelt und zusätzliche Synergien genutzt werden“, um die Versorgungs- und Behandlungsqualität für die Patienten „weiter zu steigern“, erläutert Susanne Selbert, Vorsitzende des Vitos-Aufsichtsrats und LWV-Landesdirektorin. Der LWV Hessen ist Alleingesellschafter der Vitos GmbH und muss wesentlichen Veränderungen zustimmen.

Vitos Heppenheim und Vitos Riedstadt sind wirtschaftlich eigenständig, werden aber seit über zehn Jahren als regionaler Verwaltungsverbund von einer gemeinsamen Geschäftsführung geleitet. Mit der neuen Gesellschaft will Vitos für die Patienten „die Behandlung verbessern, um langfristig noch mehr Menschen besser helfen zu können“. Auf dem Arbeitsmarkt könne Vitos Südhessen eine stärkere Präsenz erzielen, um potenzielle neue Mitarbeiter gewinnen zu können.

Der Vitos-Konzerngeschäftsführer Reinhard Belling betont die Perspektiven, die sich durch die Verschmelzung ergeben: „Insbesondere das Modellvorhaben, das eine bedarfsgerechtere Versorgung psychisch kranker Menschen über die Sektorengrenzen ambulant, teil- und vollstationär erleichtert, kann besser vorangetrieben werden. Die Mitarbeiter beider Standorte können auf der medizinischen Ebene leichter zusammenarbeiten und sich fachlich austauschen.“

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Vitos beabsichtigt, mit der Zusammenlegung eine sowohl wirtschaftlich als auch medizinisch starke Einheit zu schaffen. Bisher doppelt vorgehaltene Strukturen würden vereinfacht: Die Unternehmensgremien wie Beirat oder Gesellschafterversammlungen werden halbiert und Berichtsstrukturen vereinheitlicht, so dass beispielsweise nur noch ein Jahresabschluss notwendig ist. Damit werden Verwaltungsaufwand und Arbeitsprozesse effizienter. Der Schwerpunkt der Verschmelzung liegt zunächst auf der gesellschaftsrechtlichen Zusammenführung der beiden Gesellschaften. Anschließend solle die Integration der Klinikstrukturen betrachtet werden, so der Landeswohlfahrtsverband. red

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