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Verstärkte Verkehrskontrollen in der Heinrich- und der Hügelstraße

Von 
red
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Darmstadt. „Klimaschutz heißt Gesundheitsschutz“, betont der Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Unter dieser Maßgabe hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt zum 1. Juni 2019 Verkehrsbeschränkungen für ältere Dieselfahrzeuge und Benziner in der Hügelstraße und in der Heinrichstraße eingeführt. Diese Maßnahmen, deren Ziel es ist, den Schadstoffeintrag deutlich zu minimieren und hier vor allem die Stickstoffoxidbelastung zu senken, haben erkennbare Erfolge gezeigt. Die Verkehrskontrollen zeigen jedoch, dass noch immer Autofahrende, deren Wagen unter die dortigen Beschränkungen fällt, die Hügelstraße und die Heinrichstraße nutzen. Die Kontrollen werden daher nicht nur fortgeführt, sondern intensiviert.“

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Seit 1. Juni 2019 gelten in Abschnitten der Hügelstraße und der Heinrichstraße Fahrverbote für Fahrzeuge mit Schadstoffklassen Euro 1/I bis 5/V und Benziner der Euro-Norm 0-2. Seitdem ist die Stadtpolizei konsequent mit der Überwachung der Fahrverbote beschäftigt. „Die Hügelstraße ist eine der am stärksten belasteten Streckenabschnitte in Hessen. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat mit dem ,Green-City-Plan‘ viele einzelne Maßnahmen gebündelt, um in der hochbelasteten Innenstadt bessere Luft für uns alle zu erreichen", ergänzt Umwelt- und Mobilitätsdezernent Michael Kolmer. Dazu zählen die Verringerung der Fahrspuren für Pkw und Lkw sowie Geschwindigkeitsbegrenzungen, die Elektrifizierung der ÖPNV-Flotte, aber zum Beispiel auch die Begrünung der Tunneleinfahrt an der Wilhelminenstraße.

Dennoch sind weiterhin insbesondere in der Hügelstraße Fahrzeuge unterwegs, die von den Fahrverboten betroffen sind. „Deshalb verstärken wir nun unsere Kontrollen nochmals und legen den Schwerpunkt auf die Hügelstraße. Zusätzlich zu den stationären Messsäulen intensivieren wir die stichprobenartigen und verdachtsunabhängigen Kontrollen. Autofahrende, deren Fahrzeuge unter das Fahrverbot fallen, müssen hier zu jeder Tages- und Nachtzeit damit rechnen, erfasst und mit einem Bußgeld belegt zu werden", erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch.

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