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Coronavirus

Verschiebung von Operationen wegen Corona in Kliniken stehen bevor

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dpa/lhe
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Hessen. Nach der sich verschärfenden Situation in der Corona-Pandemie stehen der Hessischen Krankenhausgesellschaft zufolge Verschiebungen bei planbaren Operationen und Behandlungen bevor. "Unsere Häuser müssen wieder gemäß den Erlassen seitens des Hessische Ministerium für Soziales und Integration Betten für Covid-Patientinnen und Patienten freihalten", teilte die Krankenhausgesellschaft auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Aktuell sei die Situation in den Häuser wieder etwas angespannter. Verlegungen in andere Bundesländer seien derzeit aber nicht notwendig.

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Wegen der steigenden Corona-Fallzahlen gilt in der Paracelsus-Elena-Klinik in Kassel ab sofort wieder vorsorglich ein Besuchsverbot. "Um weiterhin eine bestmögliche Patientenversorgung anbieten zu können, müssen wir unsere neurologisch erkrankten Patientinnen und Patienten sowie unsere Mitarbeitenden so gut wie möglich schützen", teilte Klinikmanagerin Gunda Valdiek am Donnerstag mit. Für Begleitpersonen von Patienten bei Aufnahmegesprächen gelte die 3G-Regel geimpft, genesen oder getestet. Ein Negativtest dürfe nicht älter sein als 24 Stunden.

Nach Angaben des hessischen Sozialministerium vom Donnerstag waren auf den Intensivstationen (Stand Mittwoch 11.00 Uhr) 213 Betten mit Covid-19-Erkrankten belegt. Bei 208 sei die Infektion nachgewiesen, bei fünf bestehe der Verdacht. Auf Normalstationen seien 640 Betten aus diesem Grund belegt gewesen. Bei 559 Menschen wurde das Coronavirus nachgewiesen, bei 81 bestand der Verdacht.

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