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US-Airbase wird auf Chemie-Belastung untersucht

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dpa/lhe
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Verunreinigung. Die US-Airbase in Wiesbaden-Erbenheim wird weiter auf eine chemische Belastung untersucht. Aktuell werden auf dem Gelände der Kaserne Gewässerproben entnommen, wie das Regierungspräsidium in Darmstadt am Mittwoch mitteilte. Die Untersuchungen konzentrieren sich auf eine Verunreinigung mit sogenannten per- und polyfluorierten Chemikalien (PFC), die früher häufig in Löschmitteln vorkamen.

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Insbesondere der ehemalige Lösch-Übungsplatz im Nordosten der Airbase sei PFC-belastet. Allerdings gebe es Hinweise, dass auch weitere Bereiche des Flugplatzes und der Umgebung betroffen sein könnten. Im vergangenen Jahr habe sich bei Untersuchungen bereits herausgestellt, dass Brunnen um die Airbase ähnlich stark belastet waren wie das militärische Gelände selbst.

Nach Angaben des Umweltbundesamtes handelt es sich bei PFC um Chemikalien, die bei kurzem Kontakt nicht allzu giftig sind. Bei kontinuierlicher Belastung könnte PFC allerdings möglicherweise Leberkrebs und andere Tumore hervorrufen, so das Amt. PFC-Verbindungen waren jahrzehntelang in Lösch-Schäumen weit verbreitet.

Bei der derzeitigen Untersuchung würden insbesondere Proben aus dem Südwesten der Kaserne entnommen, wohin das Grundwasser aus belasteten Bereichen der Airbase abströme. Mit Hilfe von Sonden werden Proben aus dem Grundwasser entnommen. Die Entnahme der Proben solle noch einige Tage andauern, bevor sie im Labor untersucht werden. So solle das Ausmaß der Gefährdung für Mensch und Umwelt abgeschätzt werden.

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