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Unions-Fraktionsvize kritisiert Verdi-Warnstreiks bei der Lufthansa

Von 
dpa
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Lufthansa. Unions-Fraktionsvize Ulrich Lange hat den Warnstreik der Gewerkschaft Verdi bei der Lufthansa kritisiert. Der CSU-Politiker sagte am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur: "Tarifautonomie ist ein hohes Gut. In die Verhandlungen zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften soll sich die Politik nicht einmischen. Aber Tarifautonomie erfordert auch verantwortungsvolles Handeln. Das erkenne ich nicht angesichts der ohnehin bereits chaotischen Lage an vielen Flughäfen und der Vorfreude vieler Menschen auf ihren Jahresurlaub."

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Ohne Rettung durch Steuergelder gäbe es die Lufthansa nicht mehr, sagte Lange mit Blick auf ein milliardenschweres Stützungspaket des Bundes für die Lufthansa während der Corona-Pandemie. "Jetzt verdirbt ein Streik denen den Urlaub, die mit ihren Steuergeldern die Arbeitsplätze bei der Lufthansa gerettet haben. Das ist nicht verantwortungsbewusst. Ich hoffe, dass alle Seiten zügig an den Verhandlungstisch zurückkehren."

Die Lufthansa streicht wegen des Verdi-Warnstreiks am Mittwoch nahezu das gesamte Programm an ihren deutschen Drehkreuzen Frankfurt und München. Zu Flugabsagen werde es bereits an diesem Dienstag sowie am Donnerstag und Freitag kommen, teilte das Unternehmen in Frankfurt mit. Insgesamt sollen mehr als 1000 Flüge ausfallen mit 134 000 betroffenen Passagieren.

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