Umsätze im Gastgewerbe 2020 drastisch eingebrochen

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lhe
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Hessen. Die Umsätze von Hotels, Restaurants und anderen Betrieben des Gastgewerbes in Hessen sind wegen der Corona-Krise im Jahr 2020 drastisch eingebrochen. Im Vergleich zum Jahr 2019 sanken die Erlöse um knapp die Hälfte, wie das Statistische Landesamt am Freitag in Wiesbaden auf Grundlage vorläufiger Zahlen mitteilte.

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Um die rasche Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen, hatte das Gastgewerbe starke Einschränken hinnehmen müssen. So waren zum Beispiel zwischenzeitlich keine touristischen Übernachtungen möglich, Restaurants durften viele Wochen lang nur Essen zum Abholen oder Mitnehmen anbieten. Veranstaltungen waren zudem nur sehr bedingt erlaubt. Im Gegenzug hatte die Politik den Betrieben Wirtschaftshilfen zugesagt.

Die Gastronomiebetriebe - dazu zählen Kneipen, Restaurants oder Cafés - meldeten ein preisbereinigtes Umsatzminus von 41,6 Prozent. Den stärksten Rückgang verbuchten sie mit 73,2 Prozent während des ersten Lockdowns im April. Beherbergungsbetriebe wie Hotels, Gasthöfe und Pensionen berichteten von Umsatzeinbußen von 54,7 Prozent (ebenfalls preisbereinigt). In der gesamten Branche lag der Umsatzrückgang über das gesamte Jahr gesehen bei 46,4 Prozent.

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