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Fastnacht

Trotz neuer Corona-Regeln - Narren planen derzeit nicht um

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dpa/lhe
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Dieburg/Frankfurt. Hessische Narren blicken gespannt auf die ab Donnerstag geltenden neuen Corona-Regeln, umgeplant werden muss aber etwa beim traditionellen Auftakt der Kampagne in Dieburg nicht. Dort werden am Abend des 11.11. auf dem Marktplatz rund 1000 Menschen im Freien erwartet. Der Karnevalverein Dieburg 1838 sieht keine Auswirkungen der neuen Regeln. Der Auftakt am 11.11. werde stattfinden, auch sechs geplante Fastnachtssitzungen Anfang kommenden Jahres in der Römerhalle stünden nicht zur Disposition.

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"Wir stellen 2G sicher", sagte der Vereinsvorsitzende Günter Hüttig. Zudem dürften pro Veranstaltung nur 360 Menschen teilnehmen. Es werde kein Risiko eingegangen, man mache es immer noch einen Schritt sicherer als gewünscht.

Die Frankfurter Fastnachter haben in einer Delegiertenversammlung mit Vertretern von mehr als 40 Vereinen intensiv über das Thema Corona diskutiert, wie der Sprecher des Großen Rats der Karnevalvereine Frankfurt mitteilte. Ergebnis: In Frankfurt werden die Saal-Veranstaltungen mit 2G stattfinden - erlaubt ist der Zutritt also nur für Geimpfte oder Genesene. Auch der Große Rat als Dachorganisation der Vereine plane seine Saal-Veranstaltungen entsprechend. Sollten sich die gesetzlichen Vorgaben ändern, wäre dann darauf zu reagieren.

In Wiesbaden stehen Veranstaltungen etwa in der Saalfastnacht ebenfalls weiterhin auf dem Programm, wie Simon Rottloff, Vorsitzender der Dachorganisation (Dacho) Wiesbadener Karneval 1950, erklärte. Man sei sich der Verantwortung bewusst. In den kommenden Wochen könne sich die Lage ja auch noch zum Besseren wenden. "Wir planen daher weiterhin." Auch der Wiesbadener Karnevalsumzug am Fastnachtssonntag stehe derzeit auf dem Programm.

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Es seien ohnehin 2G-Regeln vorgesehen. Bei der Saalfastnacht im Januar im Kurhaus habe man beispielsweise die Zahl der Plätze reduziert, um Platz zu schaffen. Kleinere Veranstalter hätten indes auch schon Veranstaltungen abgesagt, etwa weil ihre Veranstaltungsorte schlicht zu klein seien, um die notwendigen Sicherheitsbedingungen zu erfüllen.

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