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Tödlicher Verkehrsunfall kurz vor dem Walldorfer Kreuz / Kilometerlange Staus

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ots
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Rhein-Neckar. Bei einem Auffahrunfall zweier Sattelzüge, bei dem am Dienstagmorgen (13.07.) ein 43-jähriger Lkw-Fahrer ums Leben kam, entstand ein Sachschaden von rund 250.000 Euro. Der 43-jährige Deutsche, der auf seinem 40 Tonner Lebensmittel geladen hatte, hatte kurz vor dem Walldorfer Kreuz in Richtung Mannheim offenbar ein Stauende übersehen und war auf den Sattelzug eines 59-jährigen Bosniers aufgefahren, der für eine tschechische unterwegs war. Der 59-Jährige wurde nur leicht verletzt. Durch die Wucht des Aufpralls verteilte sich die Ladung des 43-Jährige teilweise über sämtliche Spuren der A6. Die Autobahn in Richtung Mannheim war bis kurz nach 12 Uhr voll gesperrt. Danach wurde der Verkehr auf der linken Spur an der
Unfallstelle vorbeigeleitet.

Mit Stand 16 Uhr soll der mittlere Fahrstreifen gegen 17 Uhr wieder freigegeben werden. Gegen 18 Uhr soll die Autobahn wieder frei befahrbar sein.

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Der Rückstau war immens und hat nach wie vor ein großes Ausmaß. In der Spitze staute sich der Lkw-Verkehr auf einer Länge von 27 Kilometern bis zum Parkplatz Bauernwald zwischen den Anschlussstellen Sinsheim-Steinsfurt und Bad Rappenau zurück. Der Pkw-Verkehr staute sich auf rund zehn Kilometern Länge. Derzeit, Stand 16 Uhr, beträgt der Lkw-Stau immer noch 17 Kilometer. Der Pkw-Stau ist gleichbleibend bei zehn Kilometern.

Im Stau gab es zwei weitere Auffahrunfälle, die jedoch glimpflich verliefen. Kurz nach der Anschlussstelle Sinsheim kollidierten gegen 12.10 Uhr zwei Lkw bei geringer Geschwindigkeit miteinander. Es blieb beim Sachschaden. Weiter in
Richtung Mannheim ereignete sich wenig später ein Auffahrunfall zweier Autos. Auch hier blieb es beim Blechschaden.

Probleme bei der Anfahrt von Rettungskräften zur Unfallstelle bereiteten rücksichtlose Lkw-Fahrer. Um schneller vorwärts zu kommen, fuhren sie verbotenerweise auf dem linken Fahrstreifen und stellten dann beim Einrichten
und Einhalten der Rettungsgasse erhebliche Behinderungen dar. Nur durch polizeilich organisiertes Rangieren konnte die Rettungsgasse wieder freigemacht werden. Gegen sechs Lkw-Fahrer wurden die Ermittlungen eingeleitet.

Der Sattelzug des 43-Jährigen ist beschlagnahmt und soll gutachterlich untersucht werden. Ein Sachverständiger ist bereits in die Unfallrekonstruktion eingebunden.

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