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Täter von Schwalmstadt hatte keine Waffenerlaubnis

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dpa
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Schwalmstadt. Der 58-jährige Mann, der in einem Lebensmittelmarkt in Schwalmstadt seine Ex-Partnerin und sich selbst erschossen haben soll, war nicht legal im Besitz der Schusswaffe. Wie er an diese kam, sei derzeit Gegenstand der Ermittlungen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Marburg der Deutschen Presse-Agentur. Der Mann habe keine waffenrechtliche Erlaubnis gehabt.

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Nach bisherigen Erkenntnissen habe der 58-Jährige in dem Discounter vier Schüsse auf die Frau abgegeben, bevor er sich selbst durch einen Schuss in den Kopf das Leben nahm. Von November 2021 bis Februar 2022 soll der Mann aus dem Landkreis Osnabrück mit der Frau eine Beziehung gehabt haben, die von der 53-Jährigen beendet worden war. Woher sie sich kannten, blieb zunächst offen. Noch am Tattag hatte die Frau Anzeige gegen den Deutschen erstattet wegen Körperverletzung, Nötigung und Nachstellung. Nach Polizeiangaben hatten sich dabei "keine Anhaltspunkte für eine konkrete Gefährdung der Frau" ergeben. Rund zwei Stunden später fielen die tödlichen Schüsse in dem Discounter.

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