Südhessens Arbeitsmarkt ist stabil

6098 Menschen im Kreis Bergstraße waren im Monat Oktober arbeitslos

Von 
red
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„Trotz steigender Preise und der Sorge vor Energieknappheit“ sei der Arbeitsmarkt in Südhessen „insgesamt weiter stabil“, sagte Birgit Förster, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Darmstadt, gestern bei der Vorstellung der aktuellen Arbeitsmarktdaten für den Oktober.

Auch der „goldene Herbst“ habe zu einer „relativen Entspannung“ beigetragen, ergänzte sie. Die Entwicklung der nächsten Monate müsse nun abgewartet werden, „denn hohe Energiekosten und ein besonders starker Wintereinbruch sowie corona-bedingte Arbeitsausfälle würden den Arbeitsmarkt zusätzlich belasten“.

Vorrangiges Ziel sei es, den Fachkräftebedarf zu decken und Insolvenzen und Stellenabbau möglichst zu verhindern, so Förster.

Im Oktober waren im Kreis Bergstraße 6098 Menschen arbeitslos gemeldet. Im September waren es noch 5906 gewesen. Die Zahl der von Arbeitslosigkeit betroffenen Menschen ist damit um 192 Personen gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg die Arbeitslosenzahl sogar um 1213 Personen. Die Arbeitslosenquote lag bei 4,1 Prozent. Im Vorjahr waren es 3,3 Prozent.

Im gesamten Bezirk der Agentur für Arbeit Darmstadt waren im Oktober 20 077 Menschen arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vormonat ist die Zahl der von Arbeitslosigkeit betroffenen Menschen um drei Personen gestiegen. Die Arbeitslosenquote liegt bei4,4 Prozent (Vorjahr: 4,2).

Wie im Kreis Bergstraße lag die Arbeitslosenquote auch im Odenwaldkreis im Oktober bei 4,1 Prozent. Im Kreis Darmstadt-Dieburg betrug die Quote 4,5 Prozent, in der Stadt Darmstadt 4,9 Prozent. red

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