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Studie: Hessens Start-ups bekommen mehr Geld

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dpa/lhe
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Frankfurt. Start-ups in Hessen haben einer Studie zufolge im ersten Halbjahr 2021 deutlich mehr Geld von Investoren für ihre Geschäftsideen eingeworben als im Vorjahreszeitraum. Die jungen Firmen erhielten im ersten Halbjahr 128 Millionen Euro und damit wesentlich mehr als im Vorjahreszeitraum (6 Mio), zeigt eine am Mittwoch veröffentlichte Analyse der Beratungsgesellschaft EY. Die Zahl der Finanzierungsrunden stieg im Jahresvergleich kräftig von 9 auf 20. Gemessen an jungen Unternehmen in anderen Bundesländern fallen die Zahlen in Hessen aber gering aus.

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Die höchsten Summen sammelten das Frankfurter Versicherungs-Start-up Clark (69 Millionen Euro) und der Darmstädter Drohnenhersteller Wingcopter (18 Mio) ein. Es folgten die Handelsplattform 360x und das Start-up Evana, das Daten rund um Immobilien analysiert. Die jungen Firmen profitieren davon, dass bundesweit das Geld bei Investoren nach dem Corona-Krisenjahr 2020 wieder locker sitzt.

Deutschlandweit bekamen Start-ups im ersten Halbjahr eine Rekordsumme von 7,6 Milliarden Euro von Investoren - dreimal so viel wie im Vorjahreszeitraum. Start-ups in Berlin warben mit 4,1 Milliarden Euro den Löwenanteil ein, gefolgt von Bayern (2,5 Mrd). Mit Abstand kommen Baden-Württemberg (307 Mio), Nordrhein-Westfalen (171 Mio), Sachsen (134 Mio) und dann Hessen. Mit dem Finanzzentrum Frankfurt hat das Land Stärken bei Finanz-Start-ups, liegt aber auch hier deutlich hinter Bayern und Berlin - trotz aller Bemühungen der Politik, die Start-up-Szene in Hessen zu stärken.

Start-ups sind auf Geld von Investoren angewiesen, da sie in aller Regel keine Gewinne schreiben. Fonds und große Firmen stecken Kapital in verheißungsvolle Firmen in der Hoffnung, dass sich deren Geschäftsideen durchsetzen und ihnen üppige Profite bescheren. Start-ups gelten als wichtiger Innovationstreiber für die Wirtschaft.

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