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Sporttest bei der hessischen Polizei wird überprüft

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dpa
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Wiesbaden. Bei der Überarbeitung des Sporttests für die Einstellung in den hessischen Polizeidienst wird im Herbst mit ersten Ergebnissen gerechnet. Das Landespolizeipräsidium hatte im vergangenen Jahr eine umfassende Gesamtbetrachtung des Sporttests in Auftrag gegeben, wie das Innenministerium auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion in Wiesbaden mitteilte.

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Die Polizeiakademie Hessen sollte den Test dabei im Hinblick auf sportwissenschaftliche und einsatztaktische Gesichtspunkte überprüfen. Bei der Evaluation würden auch Sportwissenschaftler und die Einschätzungen des Ausbildungspersonals miteinbezogen, erklärte das Ministerium.

Polizeianwärter müssen für einen Platz an der hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung ein Eignungsauswahlverfahren durchlaufen. Neben einem Computertest, bei dem es um Intelligenz, Konzentrationsfähigkeit und Rechtschreibung geht, gibt es auch eine Gruppenaufgabe, Einzelinterviews, eine polizeiärztliche Untersuchung sowie den Sporttest.

Dieser besteht aus den vier Disziplinen: Dem Achterlauf, dem Bankdrücken, dem Fünfer Sprunglauf sowie einem 500-Meter-Wendelauf. Der aktuell gültige Sporttest wird nach Angaben des Innenministeriums seit dem Jahr 2005 durchgeführt. Die letzte Evaluierung habe von Sommer 2018 bis Frühjahr 2019 stattgefunden.

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An der hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung haben aktuell mehr als 930 Anwärter ihr Bachelor-Studium begonnen. Diese wurden aus insgesamt 7976 Bewerbungen mit dem dreigeteilten Einstellungstest ausgewählt. Von den Studienstartern sind etwa 40 Prozent Frauen und rund 60 Prozent Männer.

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