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Ausbildung - Einladung der IHK für den 17. September

Speed-Dating für Azubis an frischer Luft

Von 
red
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Darmstadt/Bergstraße. Wer für dieses Jahr noch einen Ausbildungsplatz sucht, sollte diesen Termin fest einplanen: Beim zweiten Open-Air Azubi-Speed-Dating am Freitag (17. September) auf dem IHK-Gelände in Darmstadt können sich Bewerber sowie ihre potenziellen Ausbildungsbetriebe direkt kennenlernen.

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„Es gibt nach wie vor genügend freie Stellen bei Unternehmen in der Region. Allein bei unseren Mitgliedsbetrieben sind derzeit noch mehr als 200 Ausbildungsplätze für dieses Jahr im Angebot“, sagt Matthias Martiné, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Darmstadt Rhein Main Neckar. Er appelliert an alle Jugendlichen mit dem passenden Schulabschluss: „Nutzen Sie die Chancen. Es ist noch lange nicht zu spät für eine Bewerbung.“

Jeweils zehn Minuten Zeit

Zwischen 14 und 17 Uhr haben Bewerberinnen und Bewerber sowie Ausbildungsbetriebe jeweils zehn Minuten Zeit, sich gegenseitig voneinander zu überzeugen. Die Hygieneregeln wegen Corona werden streng beachtet. Ansonsten ist es fast wie beim normalen Azubi-Speed-Dating, das die IHK seit einigen Jahren anbietet: Die Jugendlichen stellen sich bei den anwesenden Betrieben vor und führen Bewerbungsgespräche. Dann wird gewechselt für das nächste Date mit dem nächsten Unternehmen. Bei schlechtem Wetter wird die Veranstaltung digital durchgeführt.

Viele sind noch unentschlossen

„Wegen der Dringlichkeit auf dem Ausbildungsmarkt haben wir uns erneut zu dieser besonderen Veranstaltung entschlossen“, sagt IHK-Präsident Martiné. Der Beginn des Ausbildungsjahres hat sich aufgrund der Corona-Pandemie wieder nach hinten verschoben. In den Schulen fand seit Beginn der Pandemie nur sehr wenig Berufsorientierung statt. Das schlägt sich in den Ausbildungszahlen nieder.

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„Aus den Statistiken wissen wir, dass sehr viele Schulabgänger aus dem vergangenen Schuljahr noch unentschlossen sind. Diese jungen Menschen, die in diesem Jahr eigentlich noch einen Ausbildungsplatz suchen, versuchen wir zu erreichen“, so der IHK-Präsident. Er setzt auch auf deren Eltern, die bei der Berufsorientierung ihrer Kinder oft ein wichtiger Faktor sind.

Auch für Studienabbrecher

Die Perspektiven für eine Berufskarriere auf Basis einer dualen Ausbildung sind ausgezeichnet. In den nächsten Jahren gehen die Babyboomer in Rente, viele Unternehmen benötigen dann gut ausgebildeten Nachwuchs, um die Lücken zu schließen. Der IHK-Präsident lädt auch Studierende, die mit ihrem Studium unzufrieden sind und sich jetzt mit einer Ausbildung als Alternative beschäftigen, zum Azubi-Speed-Dating ein. Gerade in technischen Ausbildungsberufen sind Studienabbrecher bei den Unternehmen sehr begehrt. red

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