So läuft der Termin ab – vom Empfang bis hin zur Impfung

Von 
ssr
Lesedauer: 

Gestern – am ersten Tag – standen nur wenige Autos auf dem Parkplatz vor dem Bergsträßer Impfzentrum am Berliner Ring 89. Hat man einen Termin zum Impfen, wie Hans Ritz, dann muss man sich am Empfang, registrieren und anmelden.

AdUnit urban-intext1

„Hier bekommen die zu Impfenden auch gesagt, in welchen Warteraum sie müssen, und erhalten ihre Wartemarke“, erklärt Markus Stracke, Leiter des Katastrophenschutzes und zuständig für das Impfzentrum. Auf der Marke stehen dann auch die Impfnummer und der Impfraum.

Außerdem gibt es darauf einen QR-Code. Wenn man diesen mit dem Smartphone einscannt, wird man auf eine Seite weitergeleitet, auf der man sehen kann, wie lang es noch dauert, bis man an der Reihe ist. So kann man sich in dieser Zeit auch draußen aufhalten, wenn man möchte.

„Ding Ding Ding“ – per Geräusch und Aufruf auf dem Monitor im Wartebereich – beziehungsweise via Handy – wird die Nummer desjenigen angezeigt, der als Nächstes an der Reihe ist – ergänzt um die Nummer der Impfkabine, in die er gehen soll.

AdUnit urban-intext2

Jetzt ist Hans Ritz an der Reihe. Von da aus geht es für ihn weiter ins Foyer, in dem die Dokumentation stattfindet, Aufklärungsbögen und Einverständniserklärungen entgegengenommen werden. „Hier kann man auch separat und vorab mit einem Arzt sprechen“, so Stracke, während Ritz mit den Mitarbeitern vor Ort die Unterlagen durchgeht.

Von hier aus geht es für ihn weiter in die ihm zugewiesene der acht Impfparzellen. In einer der Impfkabinen liegen für ihn schon die Spritze mit Impfstoff, Alkoholtupfer und Pflaster bereit und nur kurze Zeit später ist es geschafft – Ritz ist mit der ersten Dosis des Biontech-Impfstoffes geimpft.

AdUnit urban-intext3

Für die Impfung sind drei Personen zuständig: eine, die die Impfung durchführt; eine, die den Impfenden unterstützt; eine, die sich um die Verwaltung kümmert und auch die Impfbescheinigung ausstellt. „Die vierte Kabine bleibt übrigens immer leer und dient als Puffer, damit sich Personen darin ausruhen können“, so Stracke. Außerdem gibt es eine Sanitätsstation, „für den Fall, dass es zu einer heftigen Reaktion auf die Impfung kommen sollte“. Für Ritz, der die Impfung hinter sich hat, geht es dann per Einbahnstraße durch einen separaten Ausgang wieder an die frische Luft. ssr