Premiere - Interessenvertretungen älterer Menschen in der Metropolregion hatten erste Video-Konferenz Seniorenbeirat spricht Impf-Empfehlung aus

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red
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Bergstraße. Mit Teilnehmern aus allen drei Bundesländern der Metropolregion Rhein-Neckar – Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz – starteten jetzt Vertreter der älteren Generation eine neue Form der Zusammenarbeit. Nikolaus Teves, Vorsitzender des Kreisseniorenbeirats Bergstraße, lud benachbarte Seniorenvertretungen zu einer ersten Videokonferenz ein. Dabei ging es ums Thema Impfen.

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Fragen des Zugangs zu Impfzentren in den jeweils benachbarten Bundesländern wurden ebenso besprochen wie die Barrierefreiheit, die Übernahme von Reisekosten, die Anreise, das Verfahren bei der Impfung von Menschen unterschiedlichen Lebensalters, die in einem Haushalt zusammenleben, und das Verfahren rund um die Terminvereinbarung. Schnell wurden Unterschiede in den Verfahrensmodellen der einzelnen Bundesländer identifiziert. Man hätte sich gewünscht, dass die Zusammenarbeit in der Metropolregion dazu führt, dass vorhandene Erleichterungspotenziale, speziell für die priorisierte Gruppe derer, die das achtzigste Lebensjahr überschritten haben, einheitlich genutzt werden können.

Es ist nun vorgesehen, die Verantwortlichen darauf hinzuweisen und geeignete Veränderungen zu fordern, etwa zu Anfahrtserleichterungen. Bemerkt wurde auch, dass beispielsweise für Hessen in einem persönlichen Einladungsbrief klar eine Kostenübernahme angekündigt wird, während jenseits der Landesgrenze darüber noch Unklarheit herrscht.

Zwei positive Ergebnisse standen am Ende des ersten virtuellen Treffens. Erstens wurde von allen Teilnehmenden die Impfung ausdrücklich empfohlen und zweitens wurde übereinstimmend vereinbart, die Zusammenarbeit im Rahmen von Videokonferenzen zu intensivieren. Dies schließe auch ein, so Moderator Nikolaus Teves, dass nicht nur Mitglieder von Seniorenorganisationen angesprochen, sondern auch Sachthemen und Fachvorträge für alle Bürger angeboten werden sollen. Themen könnten altersgerechte Wohn-, Stadt- und Freizeitgestaltung, Pflegehilfen oder die Mitwirkung Älterer bei der Umsetzung von Umweltmaßnahmen sein. red