Blaulicht

Senior in Seeheim-Jugenheim mit WhatsApp-Masche betrogen

Um seinem vermeintlichen Sohn zu helfen, überwies der Mann fast 3000 Euro an die Täter.

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pol
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Im Zusammenhang mit dem Fall in Seeheim-Jugenheim warnt die Polizei vor der WhatsApp-Masche und gibt Tipps. © Polizei

Seeheim-Jugenheim. Am Montagmittag (23.) haben Kriminelle einem 72-Jährigen aus Seeheim-Jugenheim eine WhatsApp-Nachricht von einer ihm fremden Nummer geschrieben. Sie gaben sich dabei als Sohn des Mannes aus, sagten es wäre die neue Nummer und täuschten eine finanzielle Notsituation vor, wie die Polizei berichtet. Um seinem vermeintlichen Sohn zu helfen, überwies der Mann in gutgläubiger Absicht fast 3000 Euro an die Täter.

Warnhinweise und Tipps der Polizei

Die Kriminellen nutzen die Gutgläubigkeit und Hilfsbereitschaft der Personen aus. Es gelingt ihnen häufig, die Menschen zu täuschen und dadurch an ihr Vermögen zu gelangen.

Wenn Sie von Ihnen bekannten Personen unter einer unbekannten Nummer kontaktiert werden, speichern Sie die Nummer nicht automatisch ab und fragen Sie bei der Ihnen bekannten Person unter der alten Nummer nach.

Bei geforderten Geldüberweisungen über "WhatsApp" und andere Messenger sollten Sie immer misstrauisch werden und diese genauestens hinterfragen. Überprüfen Sie zudem Ihre Sicherheitseinstellungen des verwendeten Nachrichtendienstes.

Die Betrüger versuchten den Mann zu zwei weiteren Überweisungen in einer Höhe von etwa 8000 Euro zu bewegen. Die beiden letzten Zahlungen konnten noch rechtzeitig von der Bank des 72-Jährigen gestoppt werden.

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