Rückkehr in die Schule mit Wechselunterricht in Hessen

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dpa/lhe
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Bildung. Für die hessischen Schüler der Klassen eins bis sechs geht nach dem langen Corona-Lockdown wieder der Alltag in der Schule los. Zum Start am heutigen Tag können jedoch nicht alle Kinder gleich wieder im Klassenzimmer sitzen. Durch das Modell des Wechselunterrichts werden die Schulklassen aufgeteilt: Eine Hälfte wird in der Schule unterrichtet, die andere Hälfte lernt zu Hause. Die Gruppen können tage- oder wochenweise tauschen.

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Welches Modell des Wechselunterrichts dann konkret praktiziert wird, entscheiden die Schulen in Eigenregie. Mit diesem Vorgehen können die Kontakte reduziert und Corona-Abstände besser eingehalten werden. Für insgesamt über 359 000 Schüler der Klassen eins bis sechs ist die Rückkehr in den Unterricht in der Schule möglich.

Zum Schutz vor einer Coronainfektion gilt ab der ersten Klasse eine grundsätzliche Maskenpflicht in Hessens Schulen. Die kleinen Kinder müssen aber nicht zwingend eine medizinische Maske tragen. Zu dem Paket an Hygienemaßnahmen gehört etwa auch das regelmäßige Lüften in den Klassenzimmern. Die hessische Landesregierung hatte im Dezember die Präsenzpflicht in der Schule für diese Jahrgangsstufen ausgesetzt. Ab Klasse sieben gilt in Hessen mit Ausnahme der Abschlussklassen Distanzunterricht.

Der allgemeine Corona-Lockdown in Hessen mit der Schließung des Einzelhandels, von Restaurants und Kultureinrichtungen gilt zunächst weiter bis 7. März. Auch die allgemeinen Kontaktbeschränkungen haben so lange weiter Bestand. Neben der ersten Lockerung für die Schulen ab diesem Montag können auch die Kitas wieder in den eingeschränkten Regelbetrieb gehen. Sie öffnen grundsätzlich wieder für alle Kinder, aber unter strengen Corona-Regeln. Ab dem 1. März dürfen dann auch Friseursalons wieder öffnen.

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