Neuorganisation - Jutta Flocke übernimmt die Leitung

RP bündelt Dezernate zum Arbeitsschutz

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red
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Darmstadt. Beim Regierungspräsidium (RP) Darmstadt ist vor einigen Wochen eine neue Abteilung gegründet worden, die sich ausschließlich dem Arbeitsschutz widmet. Jutta Flocke (BILD: Haag) wurde nun mit der Abteilungsleitung betraut. In der neuen Abteilung sind alle Arbeitsschutz-Dezernate und das Fachzentrum für medizinischen Arbeitsschutz organisatorisch zusammengefasst.

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Alle Aufgaben unter einem Dach

Bislang wurden die Aufgaben des Arbeits- und des Umweltschutzes beim RP in fachlich übergreifend arbeitenden Abteilungen wahrgenommen. Durch die Neuorganisation werden nun alle Dezernate in einer Abteilung gebündelt, so dass der Arbeitsschutz in Südhessen jetzt unter einer Leitung steht. Die neue Abteilung umfasst den betrieblichen, sozialen und technischen Arbeitsschutz sowie den Verbraucher- und Patientenschutz. Außerdem ist hier der Landesgewerbearzt angesiedelt, der sich hessenweit etwa um die Anerkennung von Berufskrankheiten kümmert.

In der Pandemie steht der Arbeitsschutz besonders im Fokus. Aktuell kümmern sich die Beschäftigten unter anderem um die Überwachung der Homeoffice-Regelungen und die Kontrolle medizinischer Masken oder Corona-Schnelltests beim Import auf den hiesigen Markt. Außerdem wacht der Arbeitsschutz fortlaufend über die Einhaltung der Regeln zum Mutterschutz, von Vorschriften am Bau sowie über die Produktsicherheit.

Im vergangenen Jahr waren zwei Schwerpunkte die sicherere Unterbringung von Erntehelfern in der Landwirtschaft und im Weinbau sowie von Mitarbeitern in der Fleischindustrie.

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Chefin von 170 Mitarbeitern

Jutta Flocke leitete vor ihrer Versetzung in die neue Abteilung bereits rund zwei Jahre die Abteilung V im Regierungspräsidium, die die Bereiche Landwirtschaft, Weinbau, Forsten, Natur- und Verbraucherschutz umfasst. Ihre neue Abteilung VI umfasst 170 Mitarbeiter in insgesamt acht Dezernaten. Die bisherigen fachlichen und örtlichen Zuständigkeiten bleiben nach Angaben des RP zunächst weiterhin bestehen. Dasselbe gilt für die Erreichbarkeiten der jeweiligen Dezernate an den Standorten in Darmstadt, Frankfurt und Wiesbaden. red