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Regierungspräsidium warnt vor pflanzlichen Urlaubssouvenirs

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dpa
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Gießen.  

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Gießen (dpa/lhe) - Das Regierungspräsidium hat davor gewarnt, von Urlaubsreisen vermeintlich harmlose Souvenirs wie Pflanzen, Früchte und Samen mitzubringen. Dies sei nicht immer erlaubt und könne schnell teuer werden, teilte der Pflanzenschutzdienst beim Gießener Regierungspräsidium (RP) am Donnerstag mit. Um Geldbußen und die Vernichtung mitgebrachter Pflanzen zu vermeiden, sollen Reisende sich genau über die Einfuhrbestimmungen informieren.

Für die Einfuhr vieler Pflanzen und Pflanzenteile gibt es Vorschriften, um den Import von Schädlingen oder Pflanzenkrankheiten zu verhindern. In einer einzelnen Frucht könnten demnach mehrere Dutzend fremdländische Fruchtfliegen oder Larven stecken, die sich dann weiterverbreiten können. Das könne verheerende Folgen für Umwelt und Landwirtschaft haben.

Für die Einfuhr pflanzlicher Produkte aus Ländern außerhalb der Europäischen Union benötigt man ein sogenanntes Pflanzengesundheitszeugnis aus dem Ursprungsland. Fehlt dieses, kommt es für Reisende zu Konsequenzen: "Sie müssen die oftmals teuer bezahlten Urlaubsmitbringsel am Flughafen abgeben und vernichten lassen", sagte Alexander Grüner vom RP-Pflanzenschutzteam. Zudem fällt eine Gebühr an, die direkt vor Ort bezahlt werden muss. Ananas, Kokosnuss, Dattel, Durian und Bananen indes können auch ohne Gesundheitszeugnis mitgebracht werden.

Der Pflanzenschutzdienst plant in der Ferienzeit am Flughafen Frankfurt vermehrte Kontrollen, um Passagiere für das Thema zu sensibilisieren.

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