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Rechtsanspruch auf Grundschul-Ganztagsbetreuung würde zu Bedarf von weiteren 50.000 Plätzen führen

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lhe
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Hessen. Ein Rechtsanspruch für hessische Grundschulkinder auf Ganztagsbetreuung würde zu einem Bedarf von 50 000 zusätzlichen Ganztagsplätzen führen. Das sagte Kultusminister Alexander Lorz (CDU) am Dienstag in der Fragestunde der Plenardebatte im Landtag in Wiesbaden. Grundlage der Schätzung seien Bedarfsanalysen des Deutschen Jugendinstituts.

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Der Bundesrat hatte im Juni das Gesetz für einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule ab dem Schuljahr 2026/2027 gestoppt und in den Vermittlungsausschuss verwiesen. Bund und Länder müssen nun bis zur Bundestagswahl Ende September eine Einigung erreichen, sonst ist das Gesetz gescheitert.

Nach Angaben des Ministers gibt es in Hessen im laufenden Schuljahr 2020/2021 für Schülerinnen und Schüler an den Grundschulen 72 033 Plätze für eine Ganztagsbetreuung - also mindestens acht Stunden am Tag an fünf Wochentagen. Hortplätze seien in diese Summe nicht eingerechnet, sagte Lorz. Dies wären nochmals 24 000 weitere Plätze.

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