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Polizistin sagt zu NSU 2.0-Ermittlungen aus

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dpa
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Frankfurt/Main. Im Prozess um die "NSU 2.0"-Drohschreiben ist am Donnerstag vor dem Landgericht Frankfurt die Vernehmung einer Kriminalbeamtin fortgesetzt worden. Die Polizistin schilderte die Ermittlungsarbeit mit digitalen Asservaten und die Auswertung von Email-Daten des russischen Internetportals Yandex. Mit einer Yandex-Email hatte der Verfasser der Drohschreiben seine Nachrichten an Politikerinnen und Politiker, Rechtsanwälte und Personen des öffentlichen Lebens verschickt.

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Auf einer CD, auf der die Inhalte des Email-Postfachs zur Verfügung gestellt wurden, seien außer 58 bereits bekannten Drohschreiben auch fünf bisher unbekannte in einem Ordner festgestellt worden, sagte die Zeugin. Eines der Schreiben habe Drohungen gegen den Grünen-Politiker und heutigen Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck enthalten.

In dem Prozess ist der aus Berlin stammende Alexander M. wegen Beleidigung in 67 Fällen, versuchter Nötigung und Bedrohung angeklagt. Die Serie der Drohschreiben hatte im August 2018 mit Todesdrohungen gegen die Frankfurter Rechtsanwältin Seda Basay-Yildiz und ihre Familie begonnen. Die Schreiben waren mit "NSU 2.0" unterzeichnet in Anspielung auf die rechtsextreme Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU).

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