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Blaulicht

Polizei verfolgt Mann aus dem Odenwald bei 300 Kilometer langen Irrfahrt

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lhe
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Südhessen. Ungefähr 300 Kilometer weit hat die Polizei einen aus Hessen stammenden Raser durch Bayern verfolgt und dann in der Oberpfalz festgenommen. Der 53-Jährige aus dem Odenwaldkreis sei am Samstagmorgen zunächst anderen Autofahrern in München aufgefallen, als er ohne erkennbaren Grund mit eingeschalteter Warnblinkanlage fuhr und dabei immer wieder hupte, teilte die Polizei mit. Als zwei Insassen eines anderen Autos ihn an einer roten Ampel fragten, ob alles in Ordnung sei, sei der Mann ausgestiegen, habe einen Stein auf seine Motorhaube gelegt und sei weitergefahren.

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In den folgenden Stunden meldeten sich zahlreiche Zeugen bei der Polizei, weil sie von dem Fahrer bedrängt worden seien und dieser mehrere Unfälle mit Sachschaden verursachte. Auf der Autobahn 92 bei Freising scherte der 53-Jährige den Angaben zufolge nach dem Überholen sehr knapp vor einem anderen Auto ein. Anschließend soll der Mann kleine Würfel oder Nägel auf die Fahrbahn geworfen haben, die das andere Auto beschädigten. Zwischen Freising und Landshut rammte er nach Erkenntnissen der Polizei das Heck eines vorausfahrenden Autos, auf das er den Angaben zufolge zu dicht aufgefahren war.

In der Nähe von Regensburg soll der 53-Jährige später mit bis zu 200 Stundenkilometern der Polizei davongefahren sein und mehrere andere Autofahrer geschnitten haben. Bei Beratzhausen habe der Mann ein Polizeiautor gerammt und sei durch ein Weizenfeld geflüchtet, hieß es.

Inzwischen versuchte die Polizei auch mit einem Hubschrauber, den Raser zu erwischen. Bei Hohenfels kollidierte der Mann wieder mit mehreren Polizeiautos und wurde den Angaben zufolge über eine Böschung geschleudert. Mithilfe eines Warnschusses nahmen die Polizeikräfte den 53-Jährigen schließlich fest. Verletzt wurde bei den zahlreichen Unfällen, die der Mann verursacht haben soll, niemand. Er wurde wegen seines psychischen Zustandes in eine Fachklinik gebracht, wie die Polizei mitteilte. Gegen den Mann wird nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt.

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