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Polizei untersagte neun Lkw auf der A5 die Weiterfahrt

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ots
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Südhessen. Am Freitag (12.11.) kontrollierten Beamte der Verkehrsinspektion des Polizeipräsidiums Südhessen, unterstützt von Kollegen der Polizeipräsidien Frankfurt und Mittelhessen, den gewerblichen Güterverkehr auf der A 5 an der Raststätte Gräfenhausen. Von 20 genauer unter die Lupe genommenen Fahrzeugen blieben nur drei ohne jegliche Beanstandung. In neun Fällen musste von den Ordnungshütern sogar die Weiterfahrt an Ort und Stelle untersagt werden, sechsmal alleine wegen mangelnder Sicherung der Ladung.

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So war für den Fahrer eines Gefahrguttransports an der Kontrollstelle die Fahrt beendet. Fässer mit ätzender Flüssigkeit waren nicht ausreichend gesichert auf der Ladefläche gelagert. Ähnlich erging es auch einem mit über 20 Tonnen Stahlträgern beladenen Transport aus Osteuropa. Aufgrund des Gewichts war eine Umladung nicht ohne Weiteres möglich. Das Transportunternehmen musste sich zunächst darum kümmern, die Ladung sach- und fachgerecht zu sichern, bevor es weitergehen konnte.

Zwei Kranfahrzeuge mussten ebenfalls an Ort und Stelle stehenbleiben, weil erforderliche Genehmigungen bzw. Erlaubnisse für die Inbetriebnahme im öffentlichen Verkehr nicht vorlagen. Auch der Sattelzug einer Spedition aus
Baden-Württemberg verblieb auf der Raststätte, weil am Auflieger neben einem abgefahrenen Reifen defekte Stoßdämpfer und ein seit einigen Monaten abgelaufener TÜV-Stempel auffielen.

Insgesamt erhoben die Kontrolleure unter anderem Sicherheitsleistungen in Höhe von 3400 Euro, erstatteten 11 Anzeigen wegen Verstößen gegen die Einhaltung von Lenk- und Ruhezeiten sowie 17 Anzeigen wegen diverser Verstöße gegen Vorschriften der StVO und StVZO.

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