Katholisches Bildungswerk - Seminar in Heppenheim und Rimbach Philosophieren über Wahrheit und Lüge

Von 
red
Lesedauer: 

Bergstraße. Als kurz nach der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der Vereinigten Staaten erstmals der Begriff „alternative Fakten“ gebraucht wurde, entbrannte eine öffentliche Diskussion darüber, was Menschen als Wahrheit und was als Lüge, was als „gefühlt wahr“ und was als „gefühlt falsch“ verstehen.

„Fake News“ und „Lügenpresse“

AdUnit urban-intext1

Im „postfaktischen Zeitalter“ der „Fake News“ und der „Lügenpresse“ ist es naheliegend und auch reizvoll, sich mit dem Phänomen der Lüge zu beschäftigen, nach ihren Merkmalen und Verwendungszusammenhängen zu fragen und ihren Funktionen in der menschlichen Kommunikation nachzugehen.

Das lenkt natürlich auch den Blick auf den Komplementärbegriff der Wahrheit und auf die Grenzen menschlicher Erkenntnis. Einerseits strebt der Mensch nach Aristoteles von Natur aus nach Wissen, andererseits wird dieses Bemühen von innen und außen vielfach korrumpiert. Die Ergebnisse sind jedoch von höchster Bedeutung für die persönliche Lebensführung wie auch für das gesellschaftliche, politische Zusammenleben.

Diesen Fragen widmet sich ein Philosophie-Seminar des katholischen Bildungswerks Bergstraße/Odenwald, das 4. und 18. November sowie am 2. und 16. Dezember jeweils von 9.30 bis 11.45 Uhr in Heppenheim stattfindet. Ein themengleicher zweiter Kurs findet am 28. Oktober, 11. und 25. November sowie 9. Dezember – ebenfalls jeweils von 9.30 bis 11.45 Uhr – in Rimbach statt.

AdUnit urban-intext2

Diskutiert werden Schriften von Platon, Aristoteles und Augustin über Rousseau, Kant und Schopenhauer bis zu Nietzsche, Hannah Arendt und Theodor Adorno. Eingeladen zu dem Seminar ist „jeder philosophisch Interessierte mit Lust an eigenem (Nach-)Denken; Vorkenntnisse sind nicht erforderlich“, heißt es in der Einladung abschließend. red