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Ökonomie an der Bergstraße im Einklang mit Natur

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gs
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Bensheim. Auf Einladung von Attac, GEW-Kreisverband, BUND, den Marktschwärmern, des DGB und der Karl-Kübel-Stiftung spricht am Dienstag (28.), 19 Uhr, Christian Felber im Kolpinghaus über das von ihm entwickelte alternative Wirtschaftsmodell, das bereits von mehr als 2200 Unternehmern unterstützt wird. Der österreichische Autor zeigt ein Konzept der Gemeinwohlökonomie auf, dessen Ziel nicht die endlose Vermehrung von Geldkapital ist, sondern das gute Leben für alle im Einklang mit der Natur.

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Bei seinem ersten Auftritt 2018 in Bensheim sprach er vor einem vollen Saal über Alternativen zum „Raubtierkapitalismus“ und dem damit verbundenen „Leben im Hamsterrad“ – obwohl zu diesem Zeitpunkt von Lieferengpässen, Rekordinflation und Krieg in Europa noch keine Rede war. Mit Professor Niko Paech konnte Attac-Bergstraße im März 2020 einen weiteren Verfechter des Umdenkens für einen Vortrag gewinnen. „Von der Wegwerfgesellschaft zur Postwachstumsökonomie“ propagierte Paech damals seine Forderung nach einem Ende des auf Wachstum basierenden globalen Wirtschaftssystems.

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„Corona und Ukraine-Krieg haben uns nun anschaulich vor Augen geführt, wie abhängig und fragil unsere Wirtschaft und damit unser Leben durch die Globalisierung geworden ist“, schreiben die Veranstalter und verweisen auf den Club of Rom. Dieser habe schon 1972 auf die „Grenzen des Wachstums“ hingewiesen und diese mittels vieler Studien als Folge unserer Art zu wirtschaften zwangsweise angekündigt.

Die Veranstalter laden alle Bürger zu dem Vortrag mit Christian Felber ein. Der Eintritt ist frei; Spenden werden erbeten. gs

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