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Pandemie Nicht-Geimpfte als Risiko für Patientenversorgung

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Nehmen wir einmal an, ein Mensch mittleren Alters erleidet einen Herzinfarkt. Im Notarztwagen wird er bestens versorgt, der Fahrer steuert mit Blaulicht das nächst liegende Krankenhaus an. Unterwegs erhält er die Information: „Unsere zehn Intensivbetten sind belegt, neun mit nicht geimpften Corona-Patienten! Das nächste Krankenhaus anfahren!“ Dort dieselbe Auskunft: „… neun mit nicht geimpften Corona-Patienten…! Weiterfahren!“

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Inzwischen geht es dem Patienten schlechter. Das dritte Krankenhaus kann ihn aufnehmen, doch er ist nun irreparabel beschädigt, im Extremfall: Er stirbt! „Dies wäre nicht passiert, wenn er sofort im ersten Krankenhaus hätte aufgenommen werden können!“, so die kundigen Ärzte.

Wie müsste ein Urteil ausfallen?

Nehmen wir einmal an: Die trauernden Angehörigen verklagen die nicht geimpften Corona-Patienten, denn sie haben Intensivbetten belegt, weil sie nicht geimpft waren. Wie könnte – müsste? – das Gerichtsurteil ausfallen?

Während der Trauerfeier ziehen Demonstranten vorbei mit gar nicht lustigen Plakaten und lauten Rufen: „Keine Impfdiktatur!“ – „Ich will für mich frei entscheiden!“

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Nehmen wir einmal an: Ein Demonstrant erleidet danach einen Infarkt, der Notarztwagen versorgt ihn bestens, doch erst im dritten Krankenhaus kann dieser Mensch aufgenommen werden. Die Folgen? Siehe oben! Klagt dann der Betroffene, klagen dessen Angehörige?

Heinz-Jürgen Schocke

Bensheim

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