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Ernennung - Menschen, die Patienten im Krankenhaus eine Stimme geben

Neue Patientenfürsprecher für die Bergsträßer Kliniken ernannt

Von 
red
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Anlässlich der feierlichen Ernennung der Patientenfürsprecher für die 19. Wahlzeit bedankte sich die Erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz für die unermüdliche Arbeit und lobte den bemerkenswerten Einsatz. © Kreis Bergstraße

Bergstraße. Zur feierlichen Ernennung der Patientenfürsprecher für die 19. Wahlzeit trafen sich die Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernentin Diana Stolz, Vertreter der Krankenhäuser sowie die Patientenfürsprecher des Kreiskrankenhauses Bergstraße in Heppenheim, des Heilig-Geist-Hospitals in Bensheim, des St.-Marien-Krankenhauses in Lampertheim und der Vitos-Klinik in Heppenheim.

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Patientenfürsprecher sind unabhängige Ansprechpartner, die sich um Fragen, Wünsche und Probleme von Krankenhauspatienten kümmern. Sie wirken oftmals als Vermittler bei allen Anliegen rund um den Klinikaufenthalt und Unklarheiten. Auch den persönlichen Umgang zwischen Ärzten und Patienten können sie positiv beeinflussen. Sie sind ehrenamtlich tätig, nicht am Krankenhaus angestellt und somit weisungsfrei, unabhängig und neutral. Für Krankenhauspatienten steht dieses Angebot kostenlos zur Verfügung.

Die Bergsträßer Gesundheitsdezernentin sprach allen vom Kreistag gewählten Patientenfürsprechern ihren Dank aus. „Die Aufgabe des Patientenfürsprechers ist kein einfaches Arbeitsfeld, da man im Spannungsfeld zwischen Krankenhaus und Patient steht“, sagte Stolz. Auch sei Verschwiegenheit erforderlich, zumal man oft mit höchst sensiblen Informationen umgehe.

Helfer in anspruchsvoller Zeit

Da die Krankenhäuser in den zurückliegenden Monaten direkt durch die Corona-Pandemie betroffen waren, sei dies in dieser schwierigen Zeit ein besonders anspruchsvolles Unterfangen gewesen. Umso mehr freue sie sich über die Kontinuität, lobte die Beständigkeit der Patientenfürsprecher und betonte, dass es lediglich eine Verabschiedung gebe, während sich alle anderen Patientenfürsprecher entschlossen hätten, ihr Amt weiterzuführen.

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Verabschiedet wurde Christa Herweh, die als Patientenfürsprecherin seit 2016 die Patienten in der Vitos-Klinik unterstützt hatte. Hier übernimmt Dieter Wohlfart zukünftig das Amt als Patientenfürsprecher. Bisher war er Herwehs Stellvertreter.

Für das Heilig-Geist-Hospital wurden Annelore Knecht als Patientenfürsprecherin und Michael Sydow als Stellvertreter wieder ernannt. Im St.-Marien-Krankenhaus übernimmt weiterhin Bärbel Kronauer das Amt als Patientenfürsprecherinnen, während Maria Sylvia Meyer als Stellvertreterin tätig sein wird. Sie berichten, dass sie durch die Zimmer gehen und dort oft viel Positives und wenig Negatives erfahren.

Im Kreiskrankenhaus wird Monika Wohlfart auch zukünftig als stellvertretende Patientenfürsprecherin zur Verfügung stehen. Neu ernannt wird Heidi Bezzaz, die die Vitos-Klinik als stellvertretende Patientenfürsprecherin unterstützen wird. Sie plädiert dafür, dass psychische und psychiatrische Erkrankungen ernster genommen und als „normale“ Krankheiten akzeptiert werden sollten.

Gesundheitsdezernentin Diana Stolz dankte allen Patientenfürsprechern für ihren Einsatz und die Bereitschaft, die Aufgabe zu übernehmen. Gleichzeitig ermutigte Stolz sie, sich gerne mit Feedback zu melden. „Ein gutes Miteinander ist die beste Grundlage, um etwas zu bewegen.“

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Auch Daniel Frische, Geschäftsführer im Kreiskrankenhaus Bergstraße, betonte in diesem Zusammenhang, wie wichtig die Mittlerfunktion der Patientenfürsprecher für die Krankenhäuser sei. red

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